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Texte und Reden

Stuttgart, L-Bank-Rotunde

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich freue mich sehr nun zu Ihnen zu sprechen und im Anschluss mit Ihnen diskutieren zu können. Vielen Dank, sehr geehrter Herr Minister Lucha, für Ihre Ausführungen zur Gestaltung des Zusammenlebens heute und morgen.

Gerade in Bereich Quartiersentwicklung, aber auch in der Pflege – beide Bereiche haben Sie gerade ausgeführt – sind die Kirchengemeinden der großen Kirchen wichtige Partnerinnen auf Städte- und Gemeindeebene in Baden-Württemberg, ebenso wie die Diözesen und Landeskirchen auf der Ebene des Landes. Caritas und Diakonie bilden in der Pflege, mit ihren Unterstützungssystemen in sozialen Fragen und mit ihrem konkreten Beratungs- und Hilfsangebot, ein breites und lückenloses Netzwerk im Land, das Unterstützung bietet für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von der Konfession oder der Religion der Hilfesuchenden. Caritas und Diakonie sind verlässliche Bündnispartner für das Land und die Kommunen vor Ort.

Wie Sie, Herr Minister, soeben gezeigt haben, geht Quartiersentwicklung weit über den sozial-caritativen Bereich hinaus. Auch für die Kirchen zeigt sich sehr deutlich, Christinnen und Christen wünschen sich eine soziale Eingebundenheit in ihren Lebensräumen, an den Orten, an denen sie leben und arbeiten. Und darüber hinaus haben viele Menschen ein Bedürfnis nach Entschleunigung und Unterbrechung, eine Sehnsucht nach Spiritualität. Dazu gehört auch ein direktes pastorales und personales Angebot der Kirchen vor Ort für die Lebens- und Familiensituationen der Menschen.

Kirche will und muss vor Ort präsent sein und nachhaltig wirken. Um dies zu erreichen hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart bereits im Jahr 2015 einen umfassenden Pastoral-Prozess entwickelt. Träger des Prozesses „Kirche am Ort“ sind die Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten selbst, die im Kontext diözesaner Orientierungen ihren Gemeindeentwicklungsprozess gestalten.

Neu und besonders an dem Prozess „Kirche am Ort“ ist ein vernetztes Arbeiten und Handeln der verschiedenen Einrichtungen kirchlicher und anderer Träger, das die unterschiedlichen Orte der Pastoral in den Seelsorgeräumen insgesamt stärken soll. Hier kann ich beispielsweise nennen: die City-Pastoral, die Erwachsenenbildung, kirchliche Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche und auch die Einrichtungen der Caritas. Konkret geht es darum, diese und andere Pastoralen Orte zu vernetzen, zu profilieren, um so vor Ort auch zusammen mit kommunalen Trägern einen lebenswerten Lebensraum zu entwickeln.

Beispiel: Das Projekt „Lebensqualität durch Nähe“ im Kloster Heiligkreuztal

Eine konkrete Antwort auf die Sehnsucht der Menschen nach Beheimatung und Nähe bietet das Kloster Heiligkreuztal. Das Bildungshaus in der Nähe von Riedlingen hat sich in Kooperation mit verschiedenen Partnern zu einem Modellstandort und zu einem Zentrum für nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum profiliert. Mit dem Konzept „Lebensqualität durch Nähe“ bietet Heiligkreuztal zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie kommunal und pastoral Verantwortlichen eine Plattform zum Erfahrungsaustausch zu Themen wie „Älterwerden auf dem Dorf“, „Caring Communitiy“, Genossenschaftswesen, „Nahversorgung“, „Energiegenossen-schaften“, „Zeitbanken“, „Mobilitätsgestaltung“. Heiligkreuztal ist ein vorbildlicher „Think-Tank“ in dem best practise Erfahrungen gesammelt, erprobt und evaluiert werden. Die Begegnungen evozieren ihrerseits wiederum herausragende Initiativen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
am Beispiel Heiligkreuztal wird deutlich: Lebensqualität herzustellen ist keine kurzzeitige Aufgabe. Hier geht es nicht um die Steigerung von Konsumverhalten. Sondern um einen Lebensstil, der das menschliche Miteinander über viele Jahre positiv fördert. Es geht um einen nachhaltigen Lebensstil in verschiedensten Lebensbereichen und Abläufen.

Christliche Verantwortung für die Schöpfung

Nachhaltiger Lebensstil – Dies ist ein Begriff, der sich aus der katholischen Soziallehre ableiten lässt – auch wenn der Begriff in der katholischen Soziallehre nicht explizit verwendet wird. Wohl aber spricht die katholische Soziallehre von Solidarität. Und darum geht es vornehmlich, wenn wir von einer nachhaltigen Lebenspraxis sprechen. Diese ist neben der Subsidiarität, der zweiten großen Maxime der katholischen Soziallehre, unverzichtbar für ein dauerhaftes gelingendes Miteinander.

Nachhaltigkeit ist die Kultur des rechten Maßes in einer solidarischen Verantwortung über das Heute hinaus. Nachhaltigkeit als Lebenspraxis ist fachübergreifend und gilt für ökologische, ökonomische, soziale und auch wertbezogene Aspekte gesellschaftlichen Miteinanders. Sie ist eine umfassende Herausforderung sowohl für gesellschaftliche und selbstverständlich auch für wirtschaftliche Aktivitäten, aber auch für die persönliche Lebensgestaltung des Einzelnen. In einer vielfach unübersichtlichen und oft auch kurzatmigen Zeit kann sie Hilfe sein und Orientierung bieten. Gerade deshalb kann sie für den in weltanschaulich pluraler Gesellschaft dringend notwendigen Diskurs ein hilfreiches und vermittelndes Paradigma sein. Denn es geht um das Lebenswerte, den Lebenssinn an sich.

Für Christen ist der Glauben an den Schöpfergott, der nach christlicher Deutung „Freund allen Lebens“ ist, die Sinnquelle für einen nachhaltigen Lebensstil, der nicht auf Kosten anderer realisiert wird.1

Lassen Sie mich nun in der Frage nach einer nachhaltigen Lebenspraxis mit einer biblischen Zuspitzung fortfahren: Dazu möchte ich mit einer zentralen Frage des Neuen Testaments beginnen. Im Gleichnis vom barmherzigen Samariter, das Ihnen sicherlich bekannt ist, stellt Jesus die Schlüsselfrage: „Wer ist mein Nächster?“ Die zentrale Aussage des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter ist für die christliche Ethik insgesamt von zentraler Bedeutung. Die klare Antwort, die das Gleichnis gibt, hat auch für die Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, eine hohe Relevanz.

Als Christen sagen wir: Der Weg zu Gott führt zum Mitmenschen oder aber er führt ins Leere. Gott ist Mensch geworden und hat sein Ebenbild, den Menschen, jedem Menschen zur Sorge und Verantwortung anvertraut. Deswegen hat das Doppelgebot der Liebe für uns zentrale Bedeutung: Gott lieben ist unmöglich, ohne auch den Nächsten zu lieben. Das ist der tiefste Grund dafür, dass wir uns als Kirche zu Wort melden, wenn einseitige Lebensstile und ungerechte Strukturen verhindern, dass alle Menschen in Gegenwart und Zukunft in Würde leben können.

Es gehört zur ältesten Tradition der Menschheitsgeschichte wie auch zum jüdisch-christlichen Erbe, sich Rechenschaft zu geben in Form ethischer Reflexion: Rechenschaft über ein gutes und gerechtes Zusammenleben, Rechenschaft über Wege und Institutionen, die Solidarität und die Orientierung am Gemeinwohl fördern, Rechenschaft über ein gutes Wirtschaften und einen Staat, der seine Aufgaben nachhaltig zu erfüllen vermag.

Ich bin davon überzeugt, dass die Grundorientierungen des christlichen Glaubens einen festen und fruchtbaren Boden zur Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft bieten. Der biblische Schöpfungsauftrag, die Erde zu hüten und zu bebauen (Gen 2,15) und das Gebot christlicher Nächstenliebe, das am Beginn der Gleichniserzählung vom barmherzigen Samariter aus dem Neuen Testament ins Gedächtnis gerufen wird, haben stets auch eine soziale und politische Dimension.

Als Christinnen und Christen tragen wir eine besondere Verantwortung für die Erde, die nach jüdisch-christlichem Verständnis Gottes Schöpfung ist. So ist für die Kirchen „Bewahrung der Schöpfung“, keine Leerformel, meine sehr geehrten Damen und Herren. Seitens der katholischen Kirche ist bereits seit der Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil „Bewahrung der Schöpfung“ nicht nur fester Bestandteil des kirchlichen Vokabulars geworden. Die Bewahrung der Schöpfung Gottes ist Inhalt und Ziel zahlreicher Verlautbarungen und Konzepte, sowohl auf weltkirchlicher, als auch auf ortskirchlicher Ebene.

Zum nachhaltigen Handeln sind wir als Christen besonders angefragt. Wir sind herausgefordert, unsere eigene Lebenspraxis zu überdenken. Denn für Christen ist es eine zentrale Frage der Glaubwürdigkeit, wie weit wir unseren Glauben an den Schöpfergott und unsere Dankbarkeit für die Schöpfung in konkretes nachhaltiges und solidarisches Verhalten umsetzen.

Ich betrachte es als konsequenten Ausdruck meiner Verantwortung als Bischof, dass die Diözese Rottenburg-Stuttgart bereits im Jahr 2003 ein Handlungsziel ihrer pastoralen Prioritäten in diesem Verantwortungsbewusstsein für die Schöpfung formuliert hat. Es trägt die Überschrift: „Nachhaltiges Handeln im persönlichen Lebensbereich sowie in Kirche und Gesellschaft.“ An Konkretisierungen dieser Selbstverpflichtung auf das Prinzip Nachhaltigkeit wird darin explizit genannt:

  1. den Verbrauch von Energien und natürlichen Ressourcen reduzieren,
  2. die Erzeugung und Nutzung regenerativer Energien fördern,
  3. nachhaltige Landwirtschaft und Erzeugung gesunder Lebensmittel einfordern,
  4. die Teilnahme von Gemeinden und kirchlichen Vereinigungen am Programm „Kirchliches Umwelt- und Nachhaltigkeits-management“.

Inzwischen sind daraus eine umfassende Klimainitiative und ein ökologisches Nachhaltigkeitskonzept erwachsen, das sämtliche Bereiche, von Ressourcenschonung bis ökologischem Gebäudemanagement, von der Förderung der Biodiversität bis zukunftweisende Mobilitätskonzepte innerhalb der Diözese Rottenburg-Stuttgart und darüber hinaus auch nachhaltiges weltkirchliches Engagement umfasst.

Laudato si“ – Über die Sorge für das gemeinsame Haus

Ermutigung für unser schöpfungsfreundliches Handeln erhält unsere Ortskirche durch Papst Franziskus. Franziskus hat es sich in seinem Pontifikat zur Aufgabe gemacht, Zeichen zu setzen und die Menschen wachzurütteln, wenn es um weltpolitische Fragen, um Fragen der globalen sozialen Gerechtigkeit sowie um nachhaltiges Handeln in Hinblick auf Gottes Schöpfung geht. 2015 hat er sein bisher sicherlich wichtigstes Lehrschreiben veröffentlicht. Es trägt des Titel „Laudato Si´ - Über das Zusammenleben im gemeinsamen Haus“. Zentrum von Laudato Si´ ist die Frage: „Welche Art von Welt wollen wie denen überlassen, die nach uns kommen, den Kindern, die gerade aufwachsen?“ (160)

Dabei verknüpft Franziskus die Klimaproblematik, die Knappheit der lebensnotwenigen Ressourcen – insbesondere des Wassers – eng mit der scharfen Kritik an der Konsumfixierung der Menschen in den reichen Teilen der Welt. „Es wird uns nicht nützen, die Symptome zu beschreiben“, schreibt Franziskus, „wenn wir nicht die menschliche Wurzel der ökologischen Krise erkennen. Es gibt ein Verständnis des menschlichen Lebens und Handelns, das fehlgeleitet ist und der Wirklichkeit widerspricht bis zu dem Punkt, ihr zu schaden. Warum sollen wir nicht innehalten, um darüber nachzudenken?“ (Art 101)

Franziskus widmet der nachhaltigen Lebenspraxis ein eigenes Kapitel. Dieses beginnt mit folgender Feststellung: „Da der Markt dazu neigt, einen unwiderstehlichen Konsum-Mechanismus zu schaffen, um seine Produkte abzusetzen, versinken die Menschen schließlich in einem Strudel von unnötigen Anschaffungen und Ausgaben. Der zwanghafte Konsumismus ist das subjektive Spiegelbild des techno-ökonomischen Paradigmas. Dieses Modell wiegt alle in dem Glauben, frei zu sein, solange sie eine vermeintliche Konsumfreiheit haben, während in Wirklichkeit jene Minderheit die Freiheit besitzt, welche die wirtschaftliche und finanzielle Macht innehat. In dieser Unklarheit hat die postmoderne Menschheit kein neues Selbstverständnis gefunden, das sie orientieren kann, und dieser Mangel an Identität wird mit Angst erfahren. Wir haben allzu viele Mittel für einige dürftige und magere Ziele.“ (LS 203).

Scharf kritisiert Franziskus vor allem das sog. „technokratische Paradigma“ (Art. 106 ff), das er vor allem in Verbindung mit dem „modernen Anthropozentrismus“ (Art. 115 ff) als das derzeit vorherrschende kulturelle Paradigma identifiziert. Weiterhin stellt Franziskus fest: „... die Versessenheit auf einen konsumorientierten Lebensstil kann – vor allem, wenn nur einige wenige ihn pflegen können – nur Gewalt und gegenseitige Zerstörung auslösen.“ (LS 204) „Immer ist es möglich, wieder die Fähigkeit zu entwickeln, aus sich heraus- und auf den anderen zuzugehen. Ohne sie erkennt man die anderen Geschöpfe nicht in ihrem Eigenwert, ist nicht daran interessiert, etwas für die anderen zu tun, und ist nicht imstande, sich Grenzen zu setzen, um das Leiden oder die Schädigung unserer Umgebung zu vermeiden.“ (LS 208)

Laudato Si´ fragt im Kern nach dem Sinn der menschlichen Existenz und unserer Werte: „Wozu gehen wir durch diese Welt, wozu sind wir in dieses Leben gekommen, wozu arbeiten wir und mühen uns ab, wozu braucht uns diese Erde?“ (Art. 160) Wenn wir uns diesen tiefer gehenden Fragen nicht stellen, so mahnt der Papst, wird die Sorge um die Lebensbedingungen keine wirksamen Ergebnisse hervorbringen.

Franziskus stellt einen engen Zusammenhang zwischen Klima-Wandel, Armut, Hunger, Verlust an Diversität her. – Dies sind, so Franziskus, negative Konsequenzen einer postmodernen Fixierung auf Konsum. Franziskus verknüpft seine Überlegungen auch unmittelbar mit den zunehmenden Fluchtbewegungen. „Sie (die Flüchtlinge) tragen die Last ihres Lebens in Verlassenheit und ohne jeden gesetzlichen Schutz. Leider herrscht eine allgemeine Gleichgültigkeit gegenüber diesen Tragödien, die sich gerade jetzt in bestimmten Teilen der Welt zutragen. Der Mangel an Reaktionen angesichts dieser Dramen unserer Brüder und Schwestern ist ein Zeichen für den Verlust jenes Verantwortungsgefühls für unsere Mitmenschen, auf das sich jede zivile Gesellschaft gründet.“ (Art. 25)

Den Lebensstil zu überdenken und radikal zu ändern, das ist die Forderung des Papstes an die sog. Erste Welt. „Die soziale Ungerechtigkeit geht nicht nur Einzelne an, sondern ganze Länder, und zwingt dazu, an eine Ethik der internationalen Beziehungen zu denken. Denn es gibt eine wirkliche „ökologische Schuld“ – besonders zwischen dem Norden und dem Süden – im Zusammenhang mit Ungleichgewichten im Handel und deren Konsequenzen im ökologischen Bereich wie auch mit dem im Laufe der Geschichte von einigen Ländern praktizierten unproportionierten Verbrauch der natürlichen Ressourcen.“ (51) Der Papst hat mit „Laudato Si“ sehr viel Aufmerksamkeit auf allen Ebenen erhalten. Seine Enzyklika ist ein glaubwürdiges prophetisches Signal in alle politischen und gesamtgesellschaftlichen Ebenen hinein.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich komme nun zum Schluss:
Als Kirche, als Christen in dieser Welt, gehört die nachhaltige Lebenspraxis und der verantwortliche Umgang mit der Schöpfung, dem gemeinsamen Haus – wie Franziskus in Laudato Si formuliert – in die Mitte unseres Glaubens. Wir sind von Gott in die Verantwortung genommen. Verantwortung, das bedeutet auch Antwort. Antwort auf ein wunderbares Geschenk – die Schöpfung. Antwort bedeutet aber auch Dank! Ein dankbarer Umgang mit der Schöpfung und ihrer Lebensfülle ist sowohl eine Frage des Glaubens, als auch des vernünftigen Denkens.

Ich habe als Bischof den Wahlspruch „Propter nostram salutem – um unseres Heiles willen“ gewählt. Heute erkennen wir immer deutlicher, dass um unseres Heiles willen auch heißt: Handeln zum Wohl für die ganze bedrohte Schöpfung. Dies sichtbar zu machen, dafür sind wir als Christen und als Verantwortungsträgerinnen in Kirche, Gesellschaft und Politik in besonderer Weise verantwortlich!

Der Planet Erde ist übrigens unser einziges gemeinsames Haus, das wir bewohnen können. Wir haben keinen Planeten B! Wenn wir nicht eingreifen, dann bedeutet das für die Kinder, die in diesen Jahren geboren sind und in den kommenden Jahren geboren werden, dass sie im Laufe ihres Lebens die dramatischen Auswirkungen unseres derzeitigen Verhaltens am eigenen Leib und Leben deutlich erleiden müssen. Wollen wir das unseren Kindern zumuten?

1  Vgl.: Gemeinsame Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft, Initiative des Rates der EKD und der DBK für eine erneute Wirtschafts- und Sozialordnung. Bonn 2014, S. 8f.

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