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Begleitung in Schule und Gemeinde

Religionspädagogische Institute e.V. 50 Jahre


Anfang der sechziger Jahre wurde das erste Religionspädagogische Institut (RPI) in der Paulinenstraße in Stuttgart gegründet. Angesichts eines expandierenden Schulwesens sollten katholische Religionslehrerinnen und Religionslehrer professionell auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet werden.


Das erfolgreiche Konzept übernahmen  Gründungen in Schwäbisch Gmünd, Ulm und Weingarten. Ordinariatsrätin Ute  Augustyniak-Dürr würdigte  beim Festakt in Stuttgart die Institute als wichtigen Baustein religionspädagogischer Arbeit in der Diözese. So begleiten Religionspädagogischen Institute mit einer gut sortierten Fachbibliothek und Fortbildungen zu aktuellen Themen Interessierte aus Schulen und Gemeinden.

Andreas Benk, Dozent an der Hochschule in Schwäbisch Gmünd, bestärkte die Zuhörer darin, angesichts eines seit Jahren andauernden Problemstaus in der römischen Kirche nicht das Heil in rückwärtsgewandtem Dogmatisieren zu suchen. Die Kirche habe sich im Lauf der Geschichte permanent geändert und werde sich in Zukunft immer wieder ändern. Daher sei der "gegenwärtig bedauernswerte Zustand der römisch-katholischen Kirche keine heilsgeschichtliche Katastrophe", sagte Benk. Nicht lamentierendes Verharren sei jetzt angebracht, sondern eine Kirchenkritik und ein Agieren, die "Ausdruck Verantwortungsbewusster Loyalität zur Kirche" seien. Benk ermutigte die RPIs zu einer Religionspädagogik mit authentischer Gottesrede und Kirchlichkeit aus jesuanischem Geist, "damit unsere Kirche doch noch eine Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils wird".

Pressemeldung RPI

 

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