Kirche im Jahr |
Christi Himmelfahrt |
Vatertag und andere "Kuriositäten" begleiten das christliche Hochfest
Vierzig Tage nach dem Ostersonntag, immer an einem Donnerstag, feiern Christen aller Konfessionen das Fest Christi Himmelfahrt. Als eines der ältesten christlichen Hochfeste kam Christi Himmelfahrt durch die Jahrhunderte hindurch eine große Bedeutung zu. Heute wird das Fest der Himmelfahrt Christi oftmals durch ein "weltliches Ereignis" in den Hintergrund gedrängt: dem Vatertag. Doch auch seine Wurzeln liegen in dem christlichen Hochfest. Die Zeitspanne – vierzig Tage – geht auf das Zeugnis des Lukas zurück. Sowohl das Lukas-Evangelium, als auch die Apostelgeschichte berichten, wie Jesus Christus, nachdem er am Ostertag von den Toten auferstanden ist, immer wieder mit seinen Jüngern gesprochen hat. Mit seiner Auferstehung hat Christus das Einssein von Gott und Mensch begründet. Nun zeigt er sich nicht als der Welt entrückt, sondern auf eine neue Art und Weise in ihr anwesend. Gefeiert wurde die Himmelfahrt Christi in den ersten Jahrhunderten zusammen mit dem Pfingstfest. Wohl in Folge des Ersten Konzils von Nizäa (325) entstand "Christi Himmelfahrt" als eigenständiges Fest vierzig Tage nach Ostern. Somit ist es eines der ältesten christlichen Feste. Die Kirchen versuchen mittlerweile diesen Trend wieder abzuwenden. So hat zum Beispiel das Erzbistum Köln eine Alternative in Leben gerufen: den "Vätertag an Christi Himmelfahrt", einen Tag voller Spiel, Spaß und Großväter, Väter, Kinder und Enkel. |


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