Kirche im Leben

Familie

„Die Zukunft der Menschheit geht über die Familie“
Papst Johannes Paul II.


In keinem Lebensbereich erfahren Menschen das Miteinander so hautnah wie in der Familie. Deshalb hat das Zweite Vatikanische Konzil die Familie als „Grund- und Lebenszelle der Gesellschaft“ bezeichnet.

Die Familie gründet in der Beziehung zwischen zwei Menschen. Ein Kind, dem ein Paar das Leben schenkt, lernt in der Familie, Beziehung und Glauben zu leben. Doch keine andere gesellschaftliche Einrichtung ist in den letzten Jahrzehnten so ins Wanken gekommen wie die Familie. Die Vater-Mutter-Kind-Familie als klassisches Modell ist nach kirchlichem Verständnis der Ideal-, aber nicht mehr unbedingt der Normalfall. Wo früher fest gefügte Familienstrukturen die Regel waren, erfahren sich heute die Partner stärker als unabhängige Individuen. Sie teilen sich zunehmend gleichberechtigt die Erziehung ihrer Kinder und die Erwerbs- und Hausarbeit. Oft stehen Eltern vor der Frage, wie Familienleben und Beruf sinnvoll verbunden werden können. Besonders allein Erziehende brauchen die Unterstützung von außen, um Beruf und Familie zu koordinieren.



Als Arbeitgeberin eröffnet die Diözese Rottenburg-Stuttgart einen Gestaltungsraum für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Den Anspruch der Familienfreundlichkeit hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart im Leitbild für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verankert:
„Kennzeichen unserer Dienstgemeinschaft ist eine Kultur des Miteinanders, in der Chancengleichheit besteht, Kommunikation und Kooperation gepflegt und zur Eigeninitiative ermutigt wird. Solidarität untereinander und entsprechende Rahmenbedingungen tragen dazu bei, den Beruf mit Familie und besonderen Lebensbedingungen in Einklang zu bringen“, heißt es im Leitbild der Diözesankurie.



Das Bischöfliche Ordinariat beteiligt sich zum zweiten Mal erfolgreich am audit „berufundfamilie“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Ziel ist es, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeitsbedingungen zu schaffen, die Mütter und Väter Berufstätigkeit und Kindererziehung sowie Pflege und Beruf verbinden lassen. Konkrete Maßnahmen sind z.B. die Einrichtung flexibler Arbeitszeiten und -orte, Weiterbildungsmaßnahmen und Kontakthalteprogramme für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Elternzeit sowie Möglichkeiten der Kinderbetreuung.


Weiterführende Artikel

Bischöfliches Ordinariat Hauptabteilung XI - Fachbereich Ehe und Familie

Bischöfliches Ordinariat - Gleichstellungsbeauftragte

Bischöfliches Ordinariat Hauptabteilung VI - Caritas Fachreferat für Familienberatung und Telefonseelsorge

Links ins Internet

Familienerholungswerk

Zukunft Familie e.V. - Fachverband Familienpflege und Nachbarschaftshilfe in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

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