Die Magdalenenkirche zu Biberach an der Riß
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Historie:
Siechenkirche
Kirche der ev. Spitaluntertanen
Gemeinschaftliche Kirchenpflege
Katholisches Gotteshaus
Aussegungshalle
Die Entwicklung und Geschichte der Kirche von der Siechenkirche gegen 1333 über die Predigerzeit Wielands bis heute hat Hr. Dr. Kurt Diemer in seinem Aufsatz „Ein Kleinod im Verborgenen“ in den
Heimatkundlichen Blättern eindrucksvoll beschrieben.
Das Heft kann zum Preis von € 7,50 erworben werden.
Die Magdalenenkirche wurde bereits am 28.10.1926 in das Württembergische Verzeichnis der Baudenkmale eingetragen.
Anlässlich einer Bestandsaufnahme der Grabmale auf dem katholischen Friedhof in Biberach im Jahr 2004 hat das Referat Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Tübingen festgestellt, dass die Friedhofskirche St. Magdalena mit katholischem Friedhof als Sachgesamteinheit die Kriterien eines Kulturdenkmals von besonderer Bedeutung (§ 12 Denkmalschutzgesetz - DSchG) erfüllt. Es wurde daher im November 2006 die Übertragung der Kirche in das Denkmalbuch sowie Ergänzung um den Friedhof beantragt.
In dem Gutachten zur Begründung dieser besonderen Denkmaleigenschaft heißt es wörtlich:
Die spätgotische Magdalenenkirche und der sie umgebende Friedhof bilden eine Sachgesamtheit. Diese ist aus wissenschaftlichen, heimatgeschichtlichen und künstlerischen Gründen ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung. An seiner Erhaltung besteht wegen seines exemplarischen und dokumentarischen Wertes sowie wegen seines Seltenheits- und Qualitätswertes ein gesteigertes öffentliches Interesse. Zum Kulturdenkmal gehört das Zubehör, soweit es mit der Hauptsache eine Einheit von Denkmalwert bildet. Die Kirche wurde bereits am 28.10.1926 in das aufgrund Art. 97, Abs. 7 der Württembergischen Bauordnung angelegte Landesverzeichnis der Baudenkmale eingetragen. Sie ist als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch zu übertragen (§28.2) und um den Friedhof zu erweitern.
Informationsquelle:
Kath. Gesamtkirchenpflege Biberach
Kolpingstraße 43
88400 Biberach
Ansprechpartner: Thomas Stöhr, Gesamtkirchenpfleger


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