Initiiert hat das Projekt der Kirchengemeinderat von St. Elisabeth. Ziel der 1600qm großen Erlebnislandschaft ist es, Kindern, speziell auch aus benachteiligten Familien, Erfahrungen in und mit der Natur zu ermöglichen. Die Gestaltung der Erlebnislandschaft orientiert sich am Sonnengesang von Franz von Assisi. An sechs Stationen können die Kinder anhand ihrer Sinne die Natur erfahren. Die Umsetzung der Idee gelang nur durch die Beteiligung zahlreicher Gruppen vor Ort. Angefangen von den Georgspfadfindern, die ein zweistöckiges Baumhaus errichteten, der italienischen Gemeinde San Antonio, dem Kindergarten St. Elisabeth, der Kleinkindgruppe Burgkäfer, der Pliensauschule, einer Schülerfirma der Adalbert-Stifter-Schule und der Bürgergarde Esslingen bis hin zu zahlreichen unterstützenden Einzelpersonen.
Neben den Sinnesstationen bietet das „Paradies hinterm Gotteshaus“ den Kindern und Jugendlichen eine Freifläche zum Spielen und Toben, einen Sandkasten mit Wasserlauf und Pumpe, eine Arena im Sinne eines „grünen Klassenzimmers“, eine Rutschbahn und eine Feuerstelle mit Sitzgelegenheiten. Konzeptionelle Hilfe bekam das Projekt vom Programm Soziale Stadt. Finanzielle Unterstützung erhielt die Kirchengemeinde von vielen kleinen und großen Sponsoren.
Die Einweihung am Gemeindehaus St. Elisabeth begann mit einem internationalen Festgottesdienst mit Weihbischof Thomas Maria Renz. „Gott will in seiner Schöpfung mit allen Sinnen erkannt werden“, so der Weihbischof über die Eröffnung einer Erlebnislandschaft. Die musikalische Gestaltung übernahmen „Chorazon“, ein kongolesischer Chor und der Posaunenchor Oberesslingen. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde die Erlebnislandschaft mit offiziellen Grußworten an die Nutzer und Nutzerinnen übergeben. Bei Fleisch, Wurst und Vegetarischem vom Grill ließen die Teilnehmer die Eröffnungsfeierlichkeiten ausklingen.
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