| Arbeitslosigkeit |
Erwerbslosen zu Ihrem Recht verhelfen 7
20. bis 21. Juni 2013
Hohenwart Forum - Pforzheim
Schulung für Mitarbeiterinnen in Arbeitslosentreffs/-zentren und Erwerbsloseninitiativen, sowie der Sozialberatung von Beschäftigungsprojekten
Die Sozialgesetzbücher und die für die Erwerbslosenberatung besonders relevanten Bestimmungen des SGB II und III befinden sich in ständiger Veränderung. Eine gute Kenntnis des Sozialrechts und der dazu gehörenden verwaltungsrechtlichen- und sozialgerichtlichen Verfahrensbestimmungen ist für SozialberaterInnen in der Erwerbslosenberatung von hoher Relevanz. Neben dem Gesetzgeber ist die Sozialgerichtsbarkeit ein wichtiger Faktor bei der Fortschreibung des Sozialrechts, hat sie doch die Aufgabe im Einzelfall die Klärung und Interpretation der gesetzlichen Regelungen vorzunehmen. Zum ersten Mal haben wir für unsere Fortbildungsreihe einen Sozialrichter als Referenten gewonnen, um aus dieser Perspektive einen Einblick zu erhalten, auf welche Punkte in der Beratung besonders geachtet werden sollte.
(...)
Lesen Sie hier weiter und informieren Sie sich über die Anmeldeformalitäten: ->
Informations- und Bildungsfahrt für Erwerbslose 2013
24. Juni – 27. Juni 2013
Veranstalter: Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Das Ziel der diesjährigen Erwerbslosenfreizeit ist die Landeshauptstadt Stuttgart.
Folgende Programmpunkte sind u.a. geplant:
Stadtführung
Besuch und Führung im Landtag von Baden-Württemberg und Gespräch mit dem Landtagspräsidenten Dr. Wolf
Führung durch das Staatstheater Stuttgart
Betriebsbesuch der Fa. Bosch
Besuch von Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann
Weitere Informationen sowie Anmeldung bei den regionalen Stellen der Betriebsseelsorge!
Beiständeschulung
Die Arbeiterbildung Reutlingen e.V. bietet im begrenzten Umfang die Möglichkeit zu einer ehrenamtlichen Ausbildung als Ämterbegleiter/-in an.
Nähere Infos finden Sie hier: ->
Seminars - „Grundlagenwissen SGB II" - Qualifizierung von Berater_innen
Das Seminar richtet sich in erster Linie an Ehrenamtliche, die Lust haben, Ratsuchende (der Arbeiterbildung e. V.) zu unterstützen und in deren Alltag zu begleiten. Die Begleitung ist keine rechtliche Beratung. Da die Sicherung der Existenz sowie Probleme mit dem Geld und/ oder im Jobcenter oft der gelingenden Alltagsbewältigung im Weg stehen, bieten wir in diesem Jahr insgesamt vier Seminare zu sozialrechtlichen Grundlagen an.
Ziel ist nicht, dass Sie im Anschluss sozialrechtliche Beratungen durchführen können, sondern dass Sie nützliches Grundlagenwissen haben, um zu entscheiden, wann Sie selbst helfen können und wann eine professionelle Beratung angebracht ist.
Nähere Informationen mit den Terminen der Qualifizierung finden Sie hier: ->
Vorankündigung: Schulung zum SGB II
Termin: 20.-21.06.2013 im Hohenwart-Forum, Pforzheim.
Referent ist ein Sozialrichter des Landessozialgerichtes Hessen.
Nähere Infos demnächst hier oder bei:
Klaus-Peter Spohn-Logé
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA)
Nietzschestrasse 8
68165 Mannheim
Tel +49 621 415009
Fax +49 621 416984
www.kda-baden.de
Veranstaltungshinweis: Erwerbslose zu Ihrem Recht verhelfen 6
Schulung für Mitarbeiter_innen in Arbeitslosentreffs/-zentren und Erwerbsloseninitiativen, sowie der Sozialberatung von Beschäftigungsprojekten
Termin: 1. bis 2. Oktober 2012
Ort: Haus der Kirche - Bad Herrenalb
Auf der baden-württembergischen Erwerbslosentagung 2012 stand das Thema prekäre Arbeit im Mittelpunkt. Für viele Erwerbslose ist es bittere Realität, dass, sofern sie überhaupt Arbeit finden, dies zu prekären Vertragsbedingungen erfolgt. Aus diesem Grund will die Schulung arbeitsrechtliche Grundlagen zu diesem Thema vermitteln.
Daneben stehen - wie immer - das SGB II und III im Mittelpunkt. Hier werden die Änderungen im Rahmen der Instrumentenreform ein Schwerpunkt sein. Weitere Themen sind der immerwährende Streit um die Kosten der Unterkunft, die Anrechnung von Einkommen sowie das Widerspruchsverfahren.
Referent: Günter Brauner, Rechtsanwalt aus Bremen, sachkundiger Experte in Fragen des Arbeits- und Sozialrechts.
Veranstalter/Förderer: Diakonisches Werk Baden und Württemberg, KDA Baden und Württemberg, DGB Baden-Württemberg und die Katholischen Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Hier finden Sie den Tagungsflyer mit weiteren Informationen als pdf-Download:
Erwerbslosentagung Baden-Württemberg 2012
Thema: Gute Arbeit - gutes Leben! Auswege aus der Präkarisierungsfalle
Evangelische Akademie Bad Boll, 24.-26.7.2012
![]() Standbild zum Thema: Prekäre Jobs 1 |
![]() Standbild zum Thema: Prekäre Jobs 2 |
![]() Abendprogramm "Unterbrechung" mit Dr. Rolf Siedler und Norbert Botschek |
![]() Blick in das Publikum (Ausschnitt) |
![]() Esther Kuhn-Lz (KDA) - Mag.a. Andrea Schober (Wien) - Dr. Martin Schneider (München) |
![]() Christa Cheval-Saur (Lagalo) - Ricard Bellera i Kirchhoff (CCOO - Catalunya) |
![]() Bernhard Jirku (Verdi Bundesvorstand - Berlin) |
![]() Blick ins Publikum (Ausschnitt) |
![]() Karl-Ulrich Gscheidle (KDA) - Tagungsleitung |
![]() Vortrag Ministerin für Arbeit und Soziales Katrin Altpeter |
![]() Karl-Ulrich Gscheidle (KDA) und Ministerialdirigent Gerhard Segmiller |
![]() Fragen aus dem Publikum an Ministerialdirigent Segmiller |
Die Erwerbslosentagung 2012 in Bad Boll hat mit über 75 Teilnehmer_innen ein großes Echo gefunden.
Neben den Referenten-Vorträgen mit anschließender Diskussionsmöglichkeit im Plenum stand vor allem der Austausch unter den Teilnehmer_innen über ihre eigenen Erfahrungen mit der zunehmenden Prekarisierung und der wachsenden Zahl atypischer Beschäftigungsverhältnisse im Mittelpunkt der Tagung. Nahezu jede(r) Erwerbslose(r) war einmal oder öfters mit diesen "neuen", unsicheren und oft nicht existenzsichernden Jobs konfrontiert. Deutlich wurde von den Teilnehmer_innen wie den anwesenden Expert_innen formuliert, dass die monatlichen Arbeitsmarktzahlen der Agentur für Arbeit über das Ausmaß des Niedriglohnbereichs, das unbefriedigende Angebot an gut bezahlten Normalarbeitsstellen sowie die Zunahme von überwiegend prekären Arbeitsverhältnissen und die Abhängigkeit von Hartz IV nichts aussagen. Im Gegenteil. Die Referenten aus Deutschland (Bernhard Jirku - Verdi Berlin), Österreich (Mag.a. Andrea Schober, Gewerkschaft der Privatangestellten) und Spanien (Gewerkschaftssekretär Ricard Bellera i Kirchhoff - CCOO Catalunya) konnten - mit regionalen Unterschieden - verdeutlichen, dass in Deutschland und Österreich der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt nicht ausschließlich, aber vor allem auf den Ausbau prekärer Arbeitsverhältnisse (Leih- und Zeitarbeit, Mini-Jobs und abhängige Selbständigkeit) beruht, während in Spanien die einschneidenden Arbeitsmarktreformen den Trend zugunsten prekärer Jobs deutlich forciert.
Gemeinsam ist diesen Beschäftigungsformen, dass sie den Lebensunterhalt oftmals
nicht sichern und das drohende Armutsrisiko nicht beheben. Entsprechend deutlich wurde von den Teilnehmer_innen die Forderung u.a. nach einer Regulierung der Leiharbeit, einem existenzsichernden Mindestlohn, die Abschaffung des Sanktionsparagraphen im Hartz IV-Bereich sowie die Sozialversicherungspflicht für alle Jobs ab dem ersten Euro erhoben. Scharf kritisiert wurden die jüngste Instrumentenreform durch das BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales), die sich vor allem für Menschen, die schon länger als ein Jahr erwerbslos sind, nachteilig auswirken dürfte, da die Möglichkeiten individueller Förderung deutlich eingeschränkt wurden.
Der Ausgburger Sozialethiker und theol. Grundsatzreferent des Diözesanrates der Erzdiözese München und Freising, Dr. Martin Schneider, hob in seiner sozialethischen Bewertung der zunehmenden Prekarisierung die Leitlinien der Kath. Soziallehre hervor (so die die Würde des arbeitenden Menschen und den Vorrang der Arbeit vor dem Kapital) und buchstabierte diese unter den Aspekten Würde, Anerkennung, Sinn, Sicherheit und Nachhaltigkeit durch.
Am letzten Tag stand das Landesprogramm für "Gute und sichere Arbeit" der Landesregierung in Baden-Württemberg im Mittelpunkt der inhaltlichen Beschäftigung. Katrin Altpeter, Ministerin für Arbeit und Soziales, stellte die 5 zentralen Säulen dieses Programmes vor, das anschließend mit Ministerialdirigent Gerhard Segmiller diskutiert wurde.
Natürlich gab es rund um die inhaltlichen Akzente genug Zeit und Muße für den persönlichen Austausch unter den Tagungsteilnehmer_innen sowie für das kulturelle Highligh der Tagung mit den begeisternden Musikern Rolf Siedler und Norbert Botschek aus Aalen/Ellwangen.
Hier finden Sie die Vorträge der Referent_innen und weitere Materialien:
1. Tagungsauschreibung der Erwerbslosentagung 2012: ->
3. Vortrag: Spanien in der Austeritätsfalle (Gewerkschaftssekretär Ricard Bellera i. Kirchhoff): ->
4. Prekarisierung in Österreich (Mag.a. Andrea Schober, Gewerkschaft der Privatangestellten): ->
6. Auswege aus der Prekarisierungsfalle (Bernhard Jirku, Verdi): steht noch aus
Termine 2012 des Arbeitslosentreffs im Dekanat Esslingen-Nürtingen
Nähere Infos erhalten Sie bei:
keb Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Esslingen e.V.
Untere Beutau 8-10
73728 Esslingen am Neckar
0711-38 21 74
Hier der Link zu zum pdf-download mit den Terminen: ->
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ARMUT im Spiegel der Kunst
Kunstausstellung im Kulturzentrum Ludwigsburg
Wilhelmstr. 9/1
vom 3. Februar bis 2. März 2012
Gegen soziale Stammtischparolen reden (lernen)
20.-22. 08. 2012: Heppenheim, Haus am Maiberg
Engagierte aus Erwerbsloseninitiativen sind eingeladen, ihren Alltag auf ERfahrungen mit Stammtischparolen zu reflektieren. Denn diese Parolen bringen die Opfer fast immer in die Täterrolle und damit die Betroffenen in die Defensive. Ziel des Workshops ist es zum einem, sich argumentativ zu wappnen. Zum anderen geht es aber vor allem darum, gemeinsam im Sinne der Aufklärung auch den Mut zur Entgegenung bzw. Zivilcourage zu entwickeln und den "aufrechten Gang" zu trainieren.
Kooperationsveranstaltung mit der Arbeitslosenseelsorge der Bistümer Mainz und München-Freising sowie der Kirchlichen Erwerbsloseninitiative Leipzig.
Nähere Infos:
Haus am Maiberg - Akademie für politische und soziale Bildung der Diözese Mainz
Ernst-Ludwig-Straße 19, 64646 Heppenheim
Tel.: 06252-9306-0
info@haus-am-maiberg.de
www.haus-am-maiberg.de
„Keiner geht allein zum Amt"
Schulung für ehrenamtliche Beistände der Arbeitslosentreffs/-zentren in
Baden-Württemberg vom 29.2. bis 2.3.2012 im Haus der Kirche in Bad Herrenalb
Unter dem Motto "Keiner geht allein zum Amt" wird auf vielfachen Wunsch aus den Arbeitslosentreffs und –zentren in Baden-Württemberg 2012 zum ersten Mal eine Schulung für ehrenamtliche Beistände angeboten. Die ehrenamtlichen Beistände - häufig selbst betroffene Erwerbslose, aber auch andere engagierte Personen - sollen durch dieses Fortbildungsangebot darauf vorbereitet werden, Erwerbslose und Hartz IV-Empfänger beim Gang aufs Amt zu begleiten und zu unterstützen.
Die hauptamtlichen BeraterInnen haben auf Grund der weiterhin hohen Nachfrage in der Erwerbslosenberatung häufig nicht die Zeit, um Betroffene zu begleiten und erfahren durch die ehrenamtlichen Beistände eine wichtige Entlastung. Für die Betroffenen stellt das Angebot auf Ämterbegleitung eine wichtige persönliche Unterstützung dar, hilft Ängste abzubauen und verbessert ihre rechtliche Situation. Alleine die Anwesenheit einer weiteren Person kann das Gesprächsklima verbessern. Bei Fragen oder Problemen kann unmittelbar der Ratschlag eines Außenstehenden eingeholt werden.
Bei der angebotenen Schulung für Beistände wird über die Aufgaben und Rolle von Beiständen informiert. Es werden grundlegende Kenntnisse über häufig auftretende Themen und ihre rechtliche Einordnung vermittelt. Die kollegiale Unterstützung und der gegenseitige Erfahrungsaustausch sind fester Bestandteil des Schulungskonzepts.
Wir danken dem KDA, der katholischen Betriebsseelsorge und dem Diakonischen Werk für die finanzielle Unterstützung
Hier der Link zum pdf-Programmflyer mit näheres Infos und Anmeldemöglichkeiten ->
ARBEITSLOS - NICHT HOFFNUNGSLOS
Erwerbslosigkeit trifft die Menschen wie ein Keulenschlag
"Ich bin zu nichts mehr nütze, liege den anderen nur auf der Tasche", klagen viele Erwerbslose. Das macht Angst.
Arbeitslosigkeit treibt Menschen in die Armut, macht krank und beraubt sie ihrer Lebensperspektive.
Sie bedroht die Beziehungen und grenzt die Betroffenen aus dem gesellschaftlichen Leben aus.
Betriebseelsorger
- bieten für Erwerbslose offene Türen und ein offenes Herz
- begleiten sie menschlich und seelsorgerlich
- geben Hilfestellungen im Umgang mit Ämtern ud Behörden
- helfen mit, Erwerbslose wieder ins Arbeitsleben zu integrieren
- richten Begegnungsmöglichkeiten ein und führen Betroffene zusammen
- begleiten und bestärken sie bei ihren Protesten
- kämpfen mit um den Erhalt und die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen
- setzen sich mit den Gewerkschaften für eine wirksame Umverteilung der Erwerbsarbeit ein
- denken mit Anderen nach über den Sinn der Arbeit und eine Neugestaltung des Arbeitslebens


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