Kirche in der Gesellschaft |
Gott und den Menschen in der ganzen Welt naheIn Zeiten der "Globalisierung" ist die Kirche Jesu Christi mehr denn je gefordert, ihren in der Liebe zu Gott gründenden Weg der Nächstenliebe und Gerechtigkeit konsequent und mutig voranzugehen. |
Nirgends steht die Glaubwürdigkeit der Kirche sowie der christlichen Botschaft überhaupt mehr auf dem Prüfstand. Wir wollen eine partnerschaftliche Welt, das gilt sowohl für den wirtschaftlichen als auch für den kulturellen und religiösen Bereich. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart bemüht sich, die Kirchen in den armen Ländern nach Kräften zu unterstützen, nicht zuletzt durch finanzielle Mittel, die sie ihren Partnern in erheblichem Umfang zur Verfügung stellt. Gefördert werden damit Projekte in kirchlicher Trägerschaft, z. B. der Bau von Kirchen und Gemeindezentren, Projekte der schulischen und beruflichen Bildung, der ländlichen Entwicklung oder auf dem sozialen Sektor. Ziel ist immer und überall, dass die Schwesterkirchen in die Lage versetzt werden, mit der Zeit sich selbst helfen und entwickeln zu können. |
Das Engagement der Diözese für eine ganzheitliche Entwicklung der Menschen und ihre Befreiung von jeder Art Unterdrückung ist Teil des missionarischen Grundauftrags der ganzen Kirche. Der Unterentwicklung kann nicht mit halbherzigen Maßnahmen begegnet werden. Menschlicher Fortschritt, spirituelle Tiefe und sinnerfülltes Leben sind unauflöslich miteinander verflochten. Längst hat Mission jedoch aufgehört, eine Einbahnstraße zu sein. Den rund 350 schwäbischen Missionskräften, die ihren Dienst in Übersee in Verbundenheit mit ihrem Heimatbistum tun, stehen mittlerweile mehr als 200 Priester, Schwestern und Gemeindehelfer aus dem europäischen oder überseeischen Ausland gegenüber, die in der Seelsorge unserer Diözese arbeiten. Das wohltuende Bewusstsein, dass wir Weltkirche sind, ist heute in der Diözese lebendig.
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