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Stichtag 31.12.2008
Katholiken Im Jahr 2008 lebten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart 1.939.107 Katholiken. Dies sind 14.240 Personen weniger als im Vorjahr (1.953.347). Gemessen an der Gesamtbevölkerung des Bundeslandes Baden-Württemberg (10.749.755 Einwohner) machen die katholischen Christen der Diözese Rottenburg-Stuttgart (d. h. im württembergischen Landesteil) einen Anteil von 18,04 Prozent aus gegenüber 18,17 Prozent im Vorjahr. Zusammen mit den Katholiken in der Erzdiözese Freiburg (2.032.022 = 18,9 Prozent der Gesamtbevölkerung Baden-Württembergs) beträgt die Gesamtzahl der katholischen Christen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und in der Erzdiözese Freiburg im Berichtsjahr 3.962.129 Personen. Dies entspricht einem Anteil von 36,86 Prozent katholischer Christen an der Gesamtbevölkerung von Baden-Württemberg.
Pastorale Dienste und Struktur In den 25 Dekanaten, 282 Seelsorgeeinheiten und 1.038 Kirchengemeinden sowie in vielfältigen Formen der Kategorialseelsorge (Klinik-, Jugend-, Hochschul-, Alten-, Frauen- und Männerseelsorge, Strafvollzugsseelsorge, Landpastoral u. a.) waren 711 Priester im aktiven Dienst tätig: 297 pensionierte Priester lebten in der Diözese. Außerdem gehörten dem Pastoralen Personal 191 Diakone im Haupt- und im Zivilberuf an, ebenso 309 Pastoralassistentinnen und –assistenten bzw. Pastoralreferentinnen und -referenten sowie 291 Gemeindeassistentinnen und -assistenten bzw. Gemeindereferentinnen und -referenten. Katholischen Religionsunterricht erteilten 4.195 Religionslehrerinnen und -lehrer im Staats- und 635 im Kirchendienst, außerdem 638 Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insgesamt wurden 33.718 Stunden Religionsunterricht erteilt.
Gottesdienstbesuch Die Zahl der Gottesdienstbesucher betrug im Jahr 2008 232.711, das sind 12,00 Prozent der Katholiken in der Diözese. Gegenüber dem Jahr 2007 (242.359 = 12,41 Prozent) bedeutet dies einen Rückgang um 9.648 Personen (= 0,41 Prozent). Erhoben wurde die Gottesdienstteilnahme im März und November 2008.
Taufen, Erstkommunion, Firmung, Eheschließungen, Bestattungen Im Jahr 2008 wurden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart 14.367 Kinder getauft, 193 weniger als im Vorjahr. Die Erstkommunion empfingen im Jahr 2008 20.028 Kinder, 16.501 Jugendliche wurden gefirmt. 3.671 Ehen wurden mit dem Segen der Kirche geschlossen (2007: 3.610), darunter waren 1.540 konfessionsverschiedene Paare (41,95 Prozent; 2007: 1.488 = 41,22 Prozent). 17.906 Verstorbene sind im Jahr 2008 kirchlich bestattet worden (2007: 17.652).
Muttersprachliche Gemeinden In den muttersprachlichen Gemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart lebten im Berichtsjahr 203.035 Katholiken mit anderer Staatsangehörigkeit; in ihren Familien lebten zusätzlich 50.523 deutsche Familienangehörige. Die Zahl der katholischen Christen mit anderer Staatsangehörigkeit betrug (ohne die deutschen Familienangehörigen) 10,47 Prozent an der Gesamtzahl der Katholiken in der Diözese. Die größte Gruppe unter ihnen waren italienische Staatsangehörige (79.916 = 39,36 Prozent der ausländischen Katholiken / 4,12 Prozent der Gesamtkatholikenzahl); sie wurden gefolgt von Kroaten (47.547 = 23,42 Prozent / 2,45 Prozent), Portugiesen und portugiesisch sprechenden Brasilianern, Angolanern und Mosambikanern (15.089 = 7,43 Prozent / 0,78 Prozent), Polen (14.566 = 7,17 Prozent / 0,75 Prozent) und Spanier bzw. spanisch sprechende Lateinamerikaner (8.381 = 4,13 Prozent / 0,43 Prozent). Weitere Gruppen stellten die Slowenen, Ungarn, Rumänen, Philippinos, Ukrainer, Tamilen, Vietnamesen, Inder, Eritreer und Äthiopier sowie Koreaner und weitere knapp 27.000 Katholiken unterschiedlicher Nationalität.
Kircheneintritte und -austritte Aus der katholischen Kirche ausgetreten sind im Jahr 2008 11.112 Personen bzw. 0,57 Prozent der Katholikenzahl in der Diözese (2007: 8.283 = 0,42 Prozent). In die katholische Kirche wieder eingetreten bzw. aufgenommen worden sind 966 Personen; das entspricht einem Anteil an der Gesamtzahl der Katholiken von 0,05 Prozent (2007: 984 = 0,05 Prozent).
Alle Zahlen gelten für den Stichtag 31.12.2008.
Bischöfliche Pressestelle/Thomas Broch
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