Kirche in der Gesellschaft |
Kirche in der GesellschaftDie gegenwärtige Gesellschaft ist durch Vielfalt, Unübersichtlichkeit und Vereinzelung gekennzeichnet. Damit steigt der Bedarf an Kommunikation, Verständigung und integrierenden Kräften. Es bedarf neuer Orte des Dialogs, damit Gleichgesinnte sich finden und Fremde sich begegnen können. Sie versteht sich aber auch als Anwältin derer, die im gesellschaftlichen Diskurs nicht oder zu wenig vorkommen, weil ihre Stimme zu schwach ist. |
Die Bildungsarbeit der Diözese bietet eine Vielfalt von Ausbildungs-, Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, Orte der Begegnung und des Dialogs. Im persönlichen Bereich gilt es, sich weiterzuentwickeln, wenn man seine Kinder verstehen oder die Hürden des Ehelebens nehmen will. Auch die Rollen von Mann und Frau sind heute nicht mehr einfach vorgegeben. In der kirchlichen Männer- bzw. Frauenarbeit kann man/frau sich mit neuen Erfahrungen persönlich weiterentwickeln. Speziell für Senioren gibt es ein kirchliches Angebot. Angesichts der Alterspyramide, die in Zukunft auf dem Kopf stehen wird, eine große Herausforderung für die Kirche. |
Ein zentraler Ort des Dialogs von Kirche und Welt ist seit 1951 die Katholische Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die erste katholische Akademie Deutschlands. Mit ihren Veranstaltungen will sie den Dialog der Wissenschaften nicht in einem Elfenbeinturm anregen, sondern auf der Basis der christlichen Religion an der Gestaltung einer humanen Gesellschaft und Kultur mitwirken.
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