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50 Jahre weltkirchliche Solidarität

Diözese in der Eine.Welt.Kirche

Die Kirche von Rottenburg-Stuttgart ohne ihre weltkirchlichen Strukturen - das ist heute undenkbar. In fünf Jahrzehnten knüpften Kirchengemeinden, Initiativen und Gemeinschaften sowie die Diözesanleitung selbst ein Netzwerk von Partnerschaften weltweit. Das Zweite Vatikanische Konzil hatte mit der Wertschätzung der vorhandenen Kultur und dem Vertrauen, dass Gottes Geist bereits wirkt, bevor der Glaubensverkünder kommt, ein neues Missionsverständnis grundgelegt und diesen Prozess angestoßen.

Alles begann in der Konzilsaula. Der Rottenburger Bischof Carl Joseph Leiprecht saß neben seinem Amtsbruder Manuel Tato aus dem argentinischen Santiago del Estero. Dieser stellte jeden Tag ein Bildchen des heiligen Karl Borromäus vor sich aufs Pult und betete mit lauter Stimme: "Heiliger Borromäus, bewege doch das Herz meines Freundes Carl, dass er mir zwei Priester schenkt." Der württembergische Oberhirte erzählte davon auf einer Jugendseelsorgerkonferenz in Untermarchtal - und fand die beiden Pioniere, die ersten "Fidei-Donum-Priester" für Argentinien.

Motor der weiteren Entwicklung war neben den jeweiligen Bischöfen der 2016 verstorbene Prälat Eberhard Mühlbacher, damals Sekretär Leiprechts, dann Gründungsvater und Leiter der heutigen Hauptabteilung Weltkirche. Die Würzburger Synode griff 1975 die Konzilsimpulse in den Beschlüssen zum Missionarischen Dienst und zu Entwicklung und Frieden auf. Die Rottenburger Diözesansynode 1985/86 formulierte die klare Option für die Armen. Seit 50 Jahren setzt sich die Diözese Rottenburg-Stuttgart finanziell und personell für die Nöte der übrigen Ortskirchen ein und fördert Entwicklung, Freiheit, Frieden und ein sinnerfülltes Leben für alle.

50 Jahre weltkirchliche Solidarität

50 Jahre weltkirchliche Solidarität

50 Jahre Weltkirche: Die Welt zu Gast in Rottenburg

50 Jahre Weltkirche: Die Welt zu Gast in Rottenburg

50 Jahre Weltkirche – Internationaler Partnerschaftstag in Rottenburg

50 Jahre Weltkirche – Internationaler Partnerschaftstag in Rottenburg


Aktuell

„Ohne christliche Solidarität hätten wir nicht überlebt“

02.07.2017

Erzbischof Warda aus dem irakischen Erbil zu Gast in Rottenburg

Nach Überzeugung des Erzbischofs von Erbil, Bashar Warda, wird die Bedrohung und Verfolgung von Christen weitergehen, nicht nur im Irak und im Mittleren Osten, auch in Europa. Warda dankte für die weltweite Solidarität mit den Christen im Irak und die Unterstützung aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart: „Ohne diese Hilfe hätten wir die vergangenen drei Jahre nicht überlebt. Keine Regierung hat uns geholfen, auch nicht die UN. Einzig unsere Schwestern und Brüder in Christus“, sagte Warda am Wochenende in Rottenburg. Er war zu Gast bei den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Hauptabteilung Weltkirche in der Diözese. [mehr]

Erbzischof Bashar Warda aus dem irakischen Erbil und Subdiakonin Younia Hilbert aus Stuttgart beim Gottesdienst am Samstagabend in der Rottenburger Moriz-Kirche - Foto: drs/Manuela Pfann


Hintergründe

Initiativen der Hoffnung

Immer wieder sind aus der Initiative engagierter Einzelpersonen, von katholischen Organisationen und Verbänden sowie aus Impulsen von Ordensgemeinschaften diözesane Aktionen der Solidarität entstanden. Diese motivierten und mobilisierten ungezählte Menschen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und führten zu sozialen Strukturen in den Partnerländern, die nachhaltig wirken.

Aus „Aktion Kisii“ wird „Aktion Hoffnung“

Zur ersten flächendeckenden Altkleidersammlung in der Diözese Rottenburg rief der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) bereits im Jahr 1964 auf, also noch vor dem Ende des Zweiten Vatikanischen Vatikanischen Konzils. In Zusammenarbeit mit der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und den Volksbüros, den Vorläufern der heutigen Dekanatsgeschäftsstellen konnte er mit dem Erlös konnte er in der kenianischen Diözese Kisii eine große Kirche, ein Gemeindezentrum und ein Caritas-Sozialzentrum in Homa Bay am Ufer des Viktoriasees bauen lassen.

Eine Neuauflage, die „Aktion Afrika“ im Jahr 1967 bekam Rückenwind durch die Berufung von Eberhard Mühlbacher als Ordinariatsrat in die Diözesanleitung für die „Probleme der Dritten Welt“. Aus diesen Aktionen entwickelten sich auf Volksbüroebene und von Verbänden wie Kirchengemeinden unterstützte Straßensammlungen von Altkleidern, die besonders auch bei großem Bedarf nach Umweltkatastrophen schnelle Hilfe bereitstellen konnten. 1979 erhielten die auf Dekanatsebene regelmäßig unter wechselnden Bezeichnungen durchgeführten Altkleidersammlungen den Namen „Aktion Hoffnung“, getragen von der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Organisationen und Verbände (AKO), bis heute eine wichtige Säule der weltkirchlichen Arbeit der Diözese.

Evangelisierung und Verbesserung der Lebensverhältnisse im Hochland von Guatemala

Mit der Weihe der ersten neun Ständigen Diakone in der Diözese Rottenburg im Jahr 1968 entstand das „Missionswerk Ständiger Diakone“. Aus den jährlichen Mitgliedsbeiträgen und dem Verkauf von Kaffee, Honig oder landestypischen Webarbeiten von befreundeten Kooperativen in Guatemala förderte es unter anderem die „Häuser Santa Maria de Guadalupe“, ein aus acht kleinen Hütten bestehendes Dörfchen für Witwen und Waisen aus dem ländlichen Umfeld. Ziel war das Dörfchen wirtschaftlich unabhängig zu machen. Auf den Ackerflächen und Weiden und in den Werkstätten sollten die Bewohner mehr produzieren, als sie selbst brauchten, um durch den Verkauf zusätzliches Einkommen zu erwirtschaften. Das Projekt wird auch nach dem Ende des Missionswerks 2010 fortgeführt.

Auch Adveniat engagiert sich seit 1971 mit einer „Patenschaftsaktion“ in Guatemala und darüber hinaus in El Salvador. Die Ausbildung einheimischer Priester sollte nicht am fehlenden Geld scheitern. Mit jährlich 460 Europro Kopf unterstützt die Diözese Rottenburg-Stuttgart mit Paten-Spenden und aus Mitteln der Hauptabteilung Weltkirche gegenwärtig in Absprache mit Adveniat die Studierenden. Viele der derzeit amtierenden oder unterdessen auch schon emeritierten Bischöfe sind aus den von der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützen Seminaren hervorgegangen.

Katechisten als Mutmacher im Sudan

1.000 Priester wirkten im damals noch ungeteilten und somit größten Flächenstaat Afrikas, als Prälat Eberhard Mühlbacher 1982 die sieben Diözesen des Sudan besuchte. Zu wenig. Daher leisteten auch rund 1.100 Katechisten Seelsorgearbeit, die nur unter dem Existenzminimum bezahlt werden konnten. Mit großem Aufwand warben Bischof Georg Moser und Prälat Mühlbacher um Spenden, die den Katechisten Lohnzuschläge ermöglichten. Die Katechistenaktion Sudan entwickelte sich in den Folgejahren zum Selbstläufer. Seit 1998 wird die Aktion vom Internationalen Katholischen Missionswerk missio e. V. in Aachen unter Verwendung der Kollekte zum Afrikatag in der Diözese Rottenburg-Stuttgart unter dem Motto „Zeit für Mutmacher“ fortgeführt.

Antwort auf Krisen, Kriege und Katastrophen

Die Solidaritätsinitiativen der Diözese Rottenburg-Stuttgart waren in den vergangenen 50 Jahren und sind bis heute oft konkrete Antworten auf Kriege und Bürgerkriege, auf Naturkatastrophen und Hungersnöte sowie auf Situationen der Unterdrückung. Der Überblick erinnert an manches, was sich im Gedächtnis der Allgemeinheit eingeprägt hat, aber auch an Ereignisse, die inzwischen in Vergessenheit geraten sind.

  • Biafra-Krieg und Luftbrücke 1967-1970 – Die Unabhängigkeitserklärung der südöstlichen Igbo-Provinz von Nigeria als „Republik Biafra“ löste einen blutigen Bürgerkrieg im erdölreichen Nigerdelta aus.

  • Wirbelsturm und Krieg im Golf von Bengalen 1970 – Etwa eine halbe Millionen Menschen kamen vor allem durch Sturmfluten aufgrund des Zyklons ums Leben. Kriegerische Auseinandersetzungen führten in der Folge zur Gründung des Staates Bangladesh. Das von interreligiösen und interkulturellen Spannungen geprägte Land wurde von weiteren Naturkatastrophen heimgesucht.

  • Nach 1973 mehrere Dürrekatastrophen in der Sahel-Zone – Diese durchquert den afrikanischen Kontinent von Mauretanien und Senegal im Westen bis nach Äthiopien und Eritrea im Osten auf über 7.000 km Länge. Die Katastrophen sind nicht allein klimatisch bedingt, sondern auch durch exzessives Wachstum von Bevölkerung und Viehherden menschengemacht.

  • Erdbebenkatastrophe in Guatemala 1976 – Zur Diözese Quezaltenango im am schwersten betroffenen Gebiet bestanden seit vielen Jahren enge Kontakte. Die Operación Fraternidad, was so viel heißt wie „Unternehmen Brüderlichkeit“, stellte Lebensmittel, medizinische Versorgung für die vielen Verletzten und Wiederaufbaumaterial bereit.

  • Hungerkatastrophe und Staatsterror in Äthiopien Mitte der 1980er Jahre – Trotz der verheerenden Auswirkungen der Hungersnot, der schätzungsweise bis zu eine Millionen Äthiopier zum Opfer fielen, konnte sich der Diktator Mengistu bis 1991 an der Macht halten. Erst 1991, nachdem Michael Gorbatschow die Unterstützung der Sowjetunion für Äthiopien beendet hatte, kam es zum Umsturz.

  • Tsunami in Südostasien am 26. Dezember 2004 – Auslöser war ein Erdbeben mit einer Stärke von 9,1 auf der Richterskala. Die verheerenden Tsunamis trafen die Küsten von Indonesien, Thailand, Myanmar, Sri Lanka und Indien und forderten insgesamt etwa 230.000 Menschenleben.

  • Erdbebenkatastrophe auf Haiti am 12. Januar 2010 – Die Hauptstadt Port-au-Prince wurde in Schutt und Asche gelegt. Etwa 316.000 ließen ihr Leben. Mit über 300.000 weiteren verletzen, etwa 1,85 Millionen obdachlos gewordenen und insgesamt etwa 3,2 Millionen betroffenen Menschen handelte es sich um das schwerste Beben in der Geschichte Nord- und Südamerikas.

  • Erdbebenkatastrophe in Nepal im April und Mai 2015 – Bei den Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 7,8 auf der Richterskalakamen kamen insgesamt 8.800 Menschen ums Leben, weitere rund 22.000 wurden verletzt. Die Beben gelten ebenfalls als die gravierendsten in der Geschichte des Landes.

Weitere länger andauernde Katastrophen

  • 1962, 1972, 1993 Gewalt und Völkermord zwischen Hutus und Tutsis in Burundi und Ruanda mit rund fünf Millionen Toten
  • 1971 bis 1991 Schreckensherrschaft von Idi Amin in Uganda
  • 1955 bis 1972, 1983 bis 2005, seit 2013 Bürgerkriege im Sudan und im Südsudan
  • 1976 bis 1983 Militärdiktatur in Argentinien
  • 1973 bis 1989 Militärdiktatur in Chile
  • 1960 bis 1996 Genozid in Guatemala
  • 1965 bis 2016 Bürgerkrieg in Kolumbien
  • 1991 bis 2001 Bürgerkriege im ehemaligen Jugoslawien
  • seit 2011 Bürgerkrieg in Syrien
  • seit 2014 Terror des so genannten Islamischen Staats
  • seit 2014 Bürgerkrieg in der Ukraine
  • seit 2015 Bürgerkrieg im Jemen
  • seit 2013/2014 Zuwanderung Geflüchteter aus Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten und neuerdings aus der Türkei nach Deutschland
Bilanz der guten Taten

Von der Hauptabteilung Weltkirche und ihren Vorläufern, der Abteilung Mission und Entwicklungshilfe im Auslandsreferat und dem Referat Weltkirchliche Aufgaben, wurden in den letzten fünf Jahrzehnten über 285 Millionen Euro als Hilfe für die Partnerkirchen in Europa und Übersee aufgewendet. Zusätzlich hat die Diözese im selben Zeitraum knapp 242 Millionen Euro an den Verband der Diözesen Deutschlands abgeführt für den Bereich „Weltkirche und Mission“.

Aus Kirchensteuer-Mehreinnahmen der Jahre 1986, 1987 und 1991 flossen insgesamt 17,38 Millionen Euro in die Stiftung zur Förderung pastoraler Dienste in Übersee. Mit den Zinserträgen wurden entsprechende Projekte in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas unterstützt. 505,6 Millionen Euro wurden in der Diözese für die Hilfswerke Adveniat, MISEREOR, missio, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, Renovabis und andere gesammelt, davon allein 11.541.177 Euro im Jahr 2016.

Aus all diesen Beträgen ergibt sich eine Bilanzsumme von 1,05 Milliarde Euro in einem halben Jahrhundert des weltkirchlichen Engagements in der Diözese. Zusätzlich stellten Kirchengemeinden und Dekanate sowie Verbände, katholische Organisationen und Ordensgemeinschaften im gleichen Zeitraum mehr als 1 Milliarde Euro für weltkirchliche Arbeit zur Verfügung. Etwa die Hälfte der katholischen Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten in Württemberg unterhalten direkte Beziehungen zu Partnern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa.

Weiterführende Informationen

Jubiläumsfestschrift

Eine.Welt.Kirche

50 Jahre weltkirchliche Solidarität in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Die Festschrift würdigt Bischof Carl Joseph Leiprecht und Eberhard Mühlbacher, die als „Gründerväter“ die weltkirchliche Arbeit der württembergischen Diözese aus der Taufe hoben. Zahlreiche Porträts von „missionarische Menschen aus Schwaben und in Schwaben“ veranschaulichen gelebte weltkirchliche Solidarität. Dokumentierende Beiträge stellen die Meilensteine weltkirchlichen Engagements der Diözese vor – von den Anfängen mit Altkleidersamlungen bis zum aktuellen Programm, Fluchtursachen zu lindern und Bleibeperspektiven in den Kriegs- und Krisenregionen der Welt zu stärken.

Zugleich reflektiert die Festschrift zukunftsweisende Fragestellungen für eine zeitgemäße kirchliche Entwicklungszusammenarbeit. Nicht zuletzt legt der Band Rechenschaft über die treuhänderische und nachhaltige Verwendung von anvertrauten Geldmitteln ab.

Johannes Bielefeld/Thomas Broch/Heinz-Detlef Stäps (Hg.)
Eine.Welt.Kirche – 50 Jahre weltkirchliche Solidarität in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Hardcover, Format 14 x 22 cm
500 Seiten
Schwabenverlag
ISBN 978-3-7966-1744-7
€ 30,00

– erscheint im Juli 2017 –

Ausstellung Joachim Sauter

Flucht-Kreuzweg

Vom 3. bis 18. Juli 2017 im Bischöflichen Ordinariat in Rottenburg

„Flucht-Kreuzweg“ heißt die Ausstellung mit Arbeiten des Stuttgarter Künstlers Joachim Sauter, die zur Eröffnung des 50-Jahre-Jubiläums der weltkirchlichen Arbeit in der Diözese Rottenburg-Stuttgart am Freitag, 30. Juni, im Foyer des Bischöflichen Ordinariats in Rottenburg eröffnet wird. Joachim Sauter hat diesen Kreuzweg ursprünglich für eine Kirche entworfen. Er stellt in 15 großformatigen Bildtafeln die Stationen der Leidensgeschichte Jesu als Stationen dar, die Menschen heute auf der Flucht vor Terror und Krieg durchleiden müssen.

Joachim Sauter, 1956 in Stuttgart geboren, hat zwischen 1978 und 1986 an der Stuttgarter Akademie für Kunst und Design u. a. bei Karl-Henning Seemann und Alfred Hrdlicka studiert. Es geht ihm nach eigener Aussage in seinem Schaffen darum, Lebensbedingungen von Menschen zu erforschen zu verstehen, was bei aller Verschiedenheit von Lebensstilen, -entwürfen und –schicksalen das Verbindende in der menschlichen Existenz ist. Die unverlierbare Würde von Menschen, die in ihren Leben schwere Lasten zu tragen haben, ist ein durchgängiges Thema von Sauters Arbeiten.

Sauter, der in Deutschand und international ausstellt und in öffentlichen Räumen vertreten ist, war in zahlreichen künstlerischen Projekten in Nordafrika, Jordanien, Syrien und New York engagiert, seit 2011 in den Maweni-Steinbrücken in Kenia, wo er gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung eine Skulpturen-Serie über deren Arbeit und Leben gestaltet. Eine Skulptur aus diesem Projekt ist ebenfalls in der Rottenburger Ausstellung zu sehen.

Ausstellung „Flucht-Kreuzweg“ mit 15 Bildtafeln und einer Skulptur von Joachim Sauter
Foyer des Bischöflichen Ordinariats der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Rottenburg
Öffentliche Vernissage: Freitag, 30. Juni 2017, 18 Uhr
Öffnungszeiten: 3. bis 18. Juli 2017, jeweils Montag bis Freitag, 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr.

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