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Flüchtlingshilfe

Den Heimatlosen Heimat geben

Hilfe im Herkunftsland und in der Diözese

Insgesamt stellt die Diözese seit November 2013 34,7 Millionen Euro für Flüchtlingsmaßnahmen zur Verfügung. Die Hauptabteilung X – Weltkirche verwendet die Hälfte davon für Projekte in Herkunftsländern zur Bekämpfung von Fluchtursachen. Die Hauptabteilung VI – Caritas baut mit einem gleich hohen Betrag die langfristige Flüchtlingshilfe in der Diözese Rottenburg-Stuttgart aus.

Neues Zuhause bieten

Kirchengemeinden helfen Unterkünfte für Flüchtlinge zu finden, indem sie eigene Gebäude bereitstellen oder Wohnungen mieten. Für ein neues Zuhause benötigen die Vertriebenen darüber hinaus Begegnung auf Augenhöhe, Anerkennung ihrer Menschenwürde, Heilung und Stärkung. Auch dieser Verantwortung sind sich Kirchengemeinden und Diözese bewusst.

Seelisches Leid mindern

Etwa 40 Prozent der Flüchtlinge, die in Deutschland ankommen, sind durch Erlebnisse in ihren Herkunftsländern und während der Flucht traumatisiert. Sie benötigen dringend psychologische und seelsorgerliche Zuwendung. Dieser Bedarf überfordert die meisten bestehenden Einrichtungen. Zusätzliche Beratungsangebote ermöglichen eine schnelle Ersthilfe.

Paten statt Familie - Hilfen für "unbegleitete minderjährige Flüchtlinge"

Paten statt Familie - Hilfen für "unbegleitete minderjährige Flüchtlinge"

Außenblicke – Flüchtlinge fotografieren ihre deutsche Umgebung

Außenblicke – Flüchtlinge fotografieren ihre deutsche Umgebung

Von verlorener Heimat und Ankommen in der Fremde - Ausstellung in Rottenburg

Von verlorener Heimat und Ankommen in der Fremde - Ausstellung in Rottenburg

Seenothelfer im Mittelmeer – Hilfsorganisation „Sea-Watch“ rettet Flüchtlinge

Seenothelfer im Mittelmeer – Hilfsorganisation „Sea-Watch“ rettet Flüchtlinge

Weihnachtskrippe aus Kriegstrümmern - Leise Hoffnung für Aleppo

Weihnachtskrippe aus Kriegstrümmern - Leise Hoffnung für Aleppo

Welttag des Migranten und des Flüchtlings: „Jedes Kind hat das Recht, Kind zu sein.“

Welttag des Migranten und des Flüchtlings: „Jedes Kind hat das Recht, Kind zu sein.“

Brief von Bischof Fürst an Flüchtlinge und Migranten

Brief von Bischof Fürst an Flüchtlinge und Migranten

Ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit fördern

Vor Ort stehen viele Freiwillige den Flüchtlingen bei, sich zurechtzufinden und an unserer Gesellschaft teilzuhaben. Dieses ehrenamtliche Engagement braucht hauptamtliche Begleitung und Unterstützung, damit die große Motivation der Helfer nicht zur Überforderung wird. Die Diözese qualifiziert deshalb hauptberufliche Kräfte, welche die Ehrenamtlichen mit Fortbildungen, Arbeitshilfen und Vernetzung unterstützen.


Aktuell

Es geht um eine gute Zukunft der Geflüchteten

20.06.2017

Reintegrationschance für Rückkehrer wichtig

„Wir setzen uns dafür ein, dass Flüchtlinge eine Perspektive für ihr Leben haben, wenn sie in ihr Heimatland zurückkehren. Wir wollen sie nicht einfach nur loswerden", betonen Caritasverbands-Vorstand Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock (Rottenburg-Stuttgart) und ihre Freiburger Kollegin Mathea Schneider.  [mehr]

Meldungen zum Thema Flüchtlinge

Bischof Dr. Gebhard Fürst: Brief an Geflüchtete

Werte der neuen Heimat kennenlernen und achten

"Humanitäre Hilfe ist für uns als Christen lebendiger Auftrag, weil wir durch den Stifter unserer Religion zur Nächstenliebe gerufen sind. ... Zum Gelingen der Integration gehört auch der Beitrag auf Seiten derer, die zu uns gekommen sind und noch kommen werden. Denn auch die Menschen, die seit Jahrzehnten oder gar Generationen in diesem Land leben, empfangende, gastgebende und beherbergende Menschen haben Sorgen und Erwartungen." - Bischof Dr. Gebhard Fürst  [mehr]

Bischof Fürst zum Thema Flüchtlinge

  • 26.09.2015: Bischof Dr. Gebhard Fürst: Hirtenbrief zum Caritassonntag 2015
    Ich selbst hatte in den ersten Septembertagen Gelegenheit, in Jordanien Menschen zu begegnen, die vor dem Terror islamistischer Fanatiker geflohen sind und in den Container-Dörfern der Caritas Aufnahme gefunden haben. ... Unter dem Eindruck der unfassbaren Not der Menschen dort, aber auch derer, die den Weg zu uns nach Deutschland geschafft haben, wende ich mich heute an Sie und bitte Sie um Ihre Großherzigkeit und Ihre Solidarität mit den versprengten und entwurzelten Menschen aus aller Welt. [mehr]

  • 31.08.2014: Bischof Dr. Gebhard Fürst: Predigt beim Vinzenzifest Wendlingen 2014
    Die Geschichte von Tod und Zerstörung, Hunger und Angst, Flucht und Vertreibung – sie wiederholt sich derzeit an vielen Orten in der Welt: In Syrien, im Nord-Irak, in Palästina, im Sudan, in anderen Ländern Afrikas (Boko Haram) in der Ukraine. Kriegerische Auseinandersetzung, Vertreibung, Flucht, Hunger…: heute wieder mehr denn je… Und all dies scheint derzeit unaufhaltbar. [mehr]

  • 11.04.2014: Bischof Dr. Gebhard Fürst: Ansprache anlässlich des Willkommensfestes für die Flüchtlinge 2014
    Die Ereignisse, die zum Verlust der Heimat geführt haben, sind mit Schmerz und Leid verbunden. Der Fluchtweg hierher war sicherlich ebenso schwer, wie mühselig. Auch über Ihren zukünftigen Wegen liegen wohl noch viele Ungewissheiten. Aber eines ist Ihnen allen gemeinsam: Sie suchen nach einem Leben in Sicherheit, in Freiheit, unter menschenwürdigen Bedingungen. Alles, was in unserer Macht steht, wollen wir dazu beitragen: Und jetzt ganz konkret, dass Sie hier gut beherbergt sind! [mehr]

Fluchtursachen bekämpfen

Flüchtlingselend und kein Ende

„Der verzweifelten Lage der mehr als 50 Millionen Flüchtlinge auf unserem Erdball wird sicher auch im neuen Jahr unsere ganze Aufmerksamkeit gelten. Als Hauptabteilung Weltkirche haben wir im Juni den Schulterschluss mit Caritas international gesucht, der Auslandsabteilung des Deutschen Caritasverbands in Freiburg, um angesichts des mannigfachen Leids von Flüchtlingen an besonderen Brennpunkten möglichst rasch wirkungsvoll Abhilfe zu schaffen.“ – Domkapitular Dr. Heinz Detlef Stäps   [mehr]

Domkapitular Dr. Heinz Detlef Stäps
Leiter der Hauptabteilung X – Weltkirche


Flüchtlinge brauchen mehr als Wohnraum

Diözesane Flüchtlingsarbeit setzt auf nachhaltige Hilfe

„In den letzten Monaten haben wir als Diözese Rottenburg-Stuttgart zusätzliche Anstrengungen unternommen, um Flüchtlingen ihre schwierige Lebenssituation zu erleichtern und wo immer möglich lebensbejahende „Existenzräume“ mit aufzubauen. Damit wird deutlich: So sehr der Frage nach den Unterkünften, dem Wohnraum in der öffentlichen Debatte Aufmerksamkeit geschenkt wurde, so sehr bin ich davon überzeugt, dass dies bei weitem nicht ausreicht! Es sind vielfältige Hilfen nötig, um Flüchtlinge in ihren oft dramatischen Lebenssituationen wirksam zu begleiten.“ – Ordinariatsrätin Dr. Irme Stetter-Karp   [mehr]

Ordinariatsrätin Dr. Irme Stetter-Karp
Leiterin der Hauptabteilung VI – Caritas


Bischöflicher Beauftragter für Flüchtlingsfragen

Ludwig Rudloff (66), früherer Leiter des Tübinger Klinikpfarramtes, ist ab 1. Juli 2017 neuer Bischöflicher Beauftragter für Flüchtlingsfragen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Er folgt in dieser Funktion Thomas Broch (70) nach, der diese Aufgabe abgegeben hat.

Ludwig Rudloff
Bischöflicher Beauftragter für Flüchtlingsfragen


Weiterführende Informationen

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