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Martinsjahr 2016

Pilgern in der Spur des Heiligen Martin – der Martinusweg

2005 hat der Europarat den Martinusweg („Via Sancti Martini“), der die Geburtsstadt des Heiligen Martin, Szombathely in Ungarn, mit seiner Grablege in Tours in Frankreich verbindet, in die Liste der Kulturwege aufgenommen. Martinuswege gibt es mittlerweile in Frankreich, Italien, der Slowakei und Tschechien.

Bischof Dr. Gebhard Fürst hat diese Idee aufgegriffen und den Martinusweg auch in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die unter dem Patrozinium des Heiligen Martin steht, ausgewiesen. Der Martinusweg hat das Ziel konfessionsübergreifend Kirchen, die auf dem Patronat des heiligen Martin gründen, zu verbinden. Wir verstehen und gestalten den Martinusweg in unserer Diözese als Pilgerweg, auf dem die Pilgerinnen und Pilger eingeladen sind, sich mit dem Heiligen Martin auf einen geistlichen Weg zu begeben und sich mit seinem Glaubenszeugnis, seinem Leben und seinem Wirken auseinanderzusetzen. Pilgern auf dem Martinusweg kann so zur Spurensuche werden: nach Spuren des Heiligen Martin in unserer Diözese, aber mehr noch nach Spuren Gottes in unserem Leben.

Der Martinusweg durch unsere Diözese verbindet an einer gedachten Achse entlang die beiden „Martinsorte“ Szombathely und Tours. Aus dieser Achse heraus ergibt sich ein Hauptweg von Tannheim bei Biberach nach Schwaigern bei Heilbronn. Der Wegverlauf geht über Biberach, Ulm, Hechingen, Böblingen, Stuttgart und Heilbronn. Um auch andere Martinskirchen in der Diözese mit dem Martinusweg und seinem geistlichen Anliegen eines Pilgerwegs in Verbindung zu bringen, gibt es weitere Regionalwege des Martinuswegs, die auf diesen Hauptweg zuführen (vom Bodensee über das Allgäu nach Biberach, von Mergentheim nach Heilbronn, von Sigmaringen nach Hechingen und von Zwiefalten über Reutlingen nach Rottenburg). In der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind 1200 Kilometern des Martinusweges ausgeschildert. Ein europäischer Martinusweg „Via Sancti Martini“ von Szombathely über Österreich, Bayern, die Diözese Rottenburg-Stuttgart, Worms, Trier und Luxemburg nach Tours befindet sich im Aufbau.

Viele weitere Informationen, Veranstaltungshinweise, Ideen für Projekte und eine App für das Smartphone finden Sie auf unserer Homepage www.martinuswege.de.

In der Diözese hat es sich die Martinusgemeinschaft zur Aufgabe gemacht, sich um den Weg und die Pilger zu kümmern. Sie tut dies in enger Zusammenarbeit mit den Dekanaten. Informationsmaterialien wie den Pilgerausweis oder eine Übersichtskarte erhalten Sie in den Dekanatsgeschäftsstellen oder direkt bei der Martinusgemeinschaft.

Achim Wicker, Hauptabteilung IV – Pastorale Konzeption

Immer wieder Samstags

Die Martinusgemeinschaft lädt im Jubiläumsjahr gemeinsam mit den Dekanaten dazu ein, den Hauptweg des Martinusweges von Tannheim (Dekanat Biberach) bis nach Schwaigern (bei Heilbronn) zu pilgern. Zwischen dem 9. April und dem 22. Oktober können Pilger „immer wieder Samstags“ Wegabschnitte miteinander gehen. Höhepunkte bilden die beiden Etappen mit Bischof Gebhard Fürst unter dem Motto „Stationen der Barmherzigkeit in Sinn und Geist des heiligen Martin“ am 17. und 18. Juni und der ökumenische Pilgertag mit Bischof Fürst und dem Landesbischof Frank Otfried July am 22. Oktober. Zusätzlichgibt es eine Pilgerwoche vom 12. bis 17. September.

Mein Martinsweg - Geschichten von unterwegs

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