Mein liebstes Kirchenlied

Serie zur Einführung des neuen Gotteslobs

Prominente Personen aus Politik und Kultur, Wirtschaft, Medien und Kirche haben im "Gotteslob", dem neuen katholischen Gebets- und Gesangbuch, geblättert und stellen in wenigen Sätzen ihr Lieblingslied vor. Nach dem täglichen Beitrag vor der Einführung des Buches kommt nun jede Woche eine von ihnen zu Wort. Die Serie, die www.drs.de in Auswahl übernimmt und ergänzt, entstand in einer Kooperation der Diözesen Deutschlands.


Wolfgang Thierse

Wolfgang Thierse, ehemaliger Präsident und Vizepräsident des Deutschen Bundestages

7. März 2014 – Ende der Serie

Mein Lieblingslied ist „Nun danket all und bringet Ehr“ (GL 403). Der große Paul Gerhardt hat dieses Lied 1647 geschrieben, nach viel persönlichem Leid und angesichts der Verwüstungen durch den Dreißigjährigen Krieg. Und dann ein solcher Text von geradezu trotziger Hoffnung und Ermutigung. Welch munteres Lied des Lobes und der Bitte zugleich. Man kann, ja man muss es regelrecht schmettern. Es hebt die Stimmung der gelegentlich müden Gemeinde und überwindet den jammernden Kammerton, der mich immer wieder stört.


Rupert Neudeck

Rupert Neudeck, Friedensaktivist und Gründer des Not-Ärzte-Komitees Cap Anamur / Foto: Marco Urban KASonline (www.flickr.com)

28. Februar 2014

„Wer nur den lieben Gott lässt walten“ (GL 424), das ist das schönste und tröstlichste Lied, es hat noch die Gnade der kongenial-tröstlichen Melodie. Ich fühle mich immer den Tränen nahe, wenn wir es in unserer Pfarrkirche singen. Es hat mich dieses Kirchenlied immer getragen. Jüngst noch am 3. Juli 2013, als wir in der höchsten Verzweiflung um 18 Uhr in der bosnischen Moschee beteten, dann 20 Uhr in der Franziskanerkirche in Köln. Wir standen zusammen, der Imam der Moschee, der Pater der Franziskaner, der Pfarrer von der Martin-Luther-Kirche – und beteten. Zwölf Stunden später erfuhren wir, dass zwei von drei Entführten sich auf den Weg gemacht hatten, während wir beteten, und am 4. Juli um fünf Uhr morgens an der türkischen Grenze angekommen und gerettet waren. Wer nur den lieben Gott lässt walten ...


Holger Glandorf

Holger Glandorf, Handballnationalspieler / Foto: DHB/Sascha Klahn

21. Februar 2014

Die Entscheidung für ein bestimmtes Lied ist nicht einfach. Viele Lieder mit tollen Melodien und Texten stehen im Gesangbuch. Ich möchte mich jetzt aber für „O du fröhliche“ (GL 238) entscheiden. Das Lied weckt in mir immer wieder schöne Kindheitserinnerungen. Es ist der Abschluss der weihnachtlichen Krippenfeier und das bedeutete in meiner Kindheit und auch heute noch gemeinsame Weihnachtsfeier mit meiner Familie bei leckerem Essen und natürlich als Kind viele tolle Geschenke.


Andrea Nahles

Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales

14. Februar 2014

Mein Lieblingslied ist „O Jesu, all mein Leben bist Du“ (GL 377). Zugegeben, es ist ein Bekenntnis in tiefem Moll. Aber genau diese traurige Melodie hat mich seit meiner Kindheit getröstet, das erste Mal, als meine Oma 1978 gestorben ist. Das Lied lässt Trauer und Traurigkeit zu – und vermittelt doch die Zuversicht, dass der Glaube an Jesus Christus stärker ist und trägt.


Peter Neher

Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes

7. Februar 2014

Mein Lieblingslied ist „Nun danket alle Gott“ (GL 405). Es ist seine beschwingte Melodie, die eine Saite in mir zum Klingen bringt, welche mich tatsächlich, Gott mit „Herzen, Mund und Händen“ danken lässt. Der ganze Mensch in seiner Leiblichkeit ist gemeint und er ist von „Mutterleib“ an von Gott gemeint und gewollt – von Anfang an und immerdar will und wird Gott uns aus aller Not erlösen und will uns ein fröhliches Herz geben. Ich kenne kaum kein schöneres Lied.


Günther Jauch

Günther Jauch, Journalist und Fernsehmoderator / Foto: RTL/Kraehahn

31. Januar 2014

Mein Lieblingslied war schon als Ministrant „Ein Haus voll Glorie schauet“ (GL 478). Es vermittelt Kraft und Zuversicht und ermunterte den Organisten unserer Pfarrei, immer besonders dynamisch in die Tasten zu greifen und zu treten. Meist war es das Schlusslied der Heiligen Messe. Wenn einen das Dienstplan-Schicksal mit der sonntäglichen Frühmesse um 7 Uhr getroffen hatte, war man für dieses Finale vielleicht auch deshalb dankbar, weil der heimische Frühstückstisch damit zeitlich doch wieder in erreichbare Nähe gerückt war.


Lea Ackermann

Lea Ackermann, Ordensfrau und Gründerin der Frauenhilfsorganisation „Solwodi“ / Foto: © Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

24. Januar 2014

Mein Lieblingslied ist „Maria durch ein Dornwald ging“ (GL 224). Das Lied besingt das Aufblühen der Natur. Wo Maria vorübergeht, beginnen die Dornen Rosen zu tragen. Die kalte Welt wird warm und bunt an Farben. Aus Totem wird Lebendiges. So muss es wohl auch für die Botschaft Jesu sein und für die Art und Weise, wie wir sie leben. Wo die Liebe lebendig ist, kann es immer nur blühende Landschaften geben. Da finden Menschen ihr Zuhause.


Matthias Matussek

Matthias Matussek, Redakteur beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ / Foto Copyright Frank Siemens

17. Januar 2014

Ich bin positiv überrascht vom neuen Gotteslob. Es macht Spaß, durch das Buch zu blättern. Ich war auf dem Internat in Bad Godesberg. Da war die Maßgabe: Wenn wir „Großer Gott“ (GL 380) singen, dann muss das der liebe Gott wirklich hören. Da haben dann 700 Knaben aus vollen Leibeskräften „Großer Gott“ gebrüllt. Das war bis nach Bad Godesberg hinein zu hören. Das war der erste große Klassiker für mich. Mein persönlicher Favorit ist ein protestantisches Lied von Paul Gerhardt: „Geh aus, mein Herz, und suche Freud.“ Das finde ich ganz wunderbar.


Anselm Grün

Anselm Grün, Benediktinerpater und Buchautor aus der Abtei Münsterschwarzach / Foto: Markus Hauck (POW)

10. Januar 2014

Ich singe aus dem neuen Gotteslob besonders gerne „Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein“ (GL 351). Ich brauche die Inspiration durch den Heiligen Geist ganz persönlich als Autor, um gute Bücher schreiben zu können. Er ist aber auch eine Quelle der Inspiration für die Kirche, wenn es darum geht, Antworten auf die Fragen der Menschen zu finden. Und Gottes Geist hilft uns, Wege für das Miteinander in der Kirche zu finden.


Bernhard Vogel

Bernhard Vogel, Ministerpräsident a.D. / Foto: Konrad-Adenauer-Stiftung

3. Januar 2014

Ihre Bitte, Ihnen mein liebstes Kirchenlied zu benennen, bringt mich in Verlegenheit. Zu viele Kirchenlieder sind mir in meinem langen Leben ans Herz gewachsen. Vom Lied, das wir als Erstkommunikanten sangen: „Beim letzten Abendmale“ über die Lieder, die uns durch das Kirchenjahr begleiten, zu Weihnachten, zu Ostern, zu Pfingsten. Im Mai: „Maria breit‘ den Mantel aus“. Aber wenn es denn nur eines sein soll, dann: „Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen“ (GL 405) von Martin Rinckart mitten im 30-jährigen Krieg verfasst. Dieses Lied kann einen durch das ganze Leben begleiten, vom Mutterleib und Kindesbeinen an bis zum Grab und der Hoffnung auf die Auferstehung. Es bittet um Frieden, um ein fröhliches Herz und um Erlösung von aller Not. Es spricht Herz, Mund und Hände an und den dreieinigen Gott. Es ist wohl ein unseren ganzen Glauben umfassendes Lied und darum ist es mein liebstes Kirchenlied.


Malu Dreyer

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz

27. Dezember 2013

Mein Lieblingslied im neuen Gotteslob ist „Wo Menschen sich vergessen“ (861). Das Lied finde ich sehr schön. Es drückt für mich Hoffnung und Versprechen aus, dass wir Menschen Gott dort begegnen, wo wir in Liebe handeln oder Liebe erfahren. Und es fordert uns auf, uns dazu immer wieder auf den Weg zu machen.


Claus Hipp

Claus Hipp, Unternehmer aus Ilmmünster / Foto: privat

20. Dezember 2013

Mein liebstes Kirchenlied aus dem neuen Gotteslob ist „Salve Regina“ (GL 666,4). Das „Salve Regina“ singe ich seit meiner Kindheit. Als ich noch kein Latein verstand, war es mir schon vertraut und eine Stütze beim Lateinlernen. Mir ist wichtig, dass ein Kirchenlied einfach ist, dass es alle singen können. Das „Salve Regina“ hat für mich viel von der behütenden Mutterliebe, in der sich ein Kind geborgen fühlt.


Frank Otfried July

Frank Otfried July, Evangelischer Landesbischof in Württemberg / Foto: Gottfried Stoppel/EMH

13. Dezember 2013

Zu meinen Lieblingsliedern zählt „Die Nacht ist vorgedrungen“ (GL 220) von Jochen Klepper. Dieses tröstliche Adventslied als Vermächtnis eines sensiblen Dichters spannt den Bogen aus der dunklen Nacht hinüber in den neuen Tag zum Licht. Und es beschreibt den Gott, der uns manchmal entzogen ist und doch immer wieder unser Dunkel erhellen will.


Horst Seehofer

Horst Seehofer, Ministerpräsident von Bayern

6. Dezember 2013

Mein Lieblingslied ist seit meiner Kindheit „Großer Gott, wir loben dich“ (GL 380). Das ist für mich das wirkmächtigste Kirchenlied. Da kriege ich heute noch eine Gänsehaut. Es ist ein starker Text und eine sehr schöne Melodie. Ich habe mich bei jedem Gottesdienst schon am Beginn gefreut, wenn ich aus der Ankündigung der Liednummern entnehmen konnte, zum Ende wird „Großer Gott“ gesungen. Da war der ganze Gottesdienst für mich ein Stückchen noch spannender als ohnehin.


Guido Cantz

Guido Cantz, Entertainer

2. Dezember 2013

Eines meiner Lieblingslieder im neuen Gotteslob ist „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ (GL 392). Das Gotteslob ist seit meiner heiligen Kommunion mein ständiger Begleiter, zumindest was den Weg in die Kirche angeht. Mein Firmausweis vom 12. Mai 1985 liegt noch immer vorne drin. Den Text von „Lobe den Herren“ hat Joachim Neander 1680 geschrieben. Ob er allerdings aus dem bekannten Tal* Kreis Mettmann/Nähe Düsseldorf stammt, kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Es ist ein sehr fröhliches und positives Lied. Ich habe immer den Eindruck, dass die Gemeinde bei der Nummer 392 besonders laut mitsingt – bestimmt kein schlechtes Zeichen. Also mein Favorit ist die 392 – im Gegensatz zu unserem Stammitaliener, dort bevorzuge ich die 147 Spaghetti Carbonara.
(*Anmerkung der Redaktion: Tatsächlich ist das Tal nach dem Dichter benannt.)


Ute Augustyniak-Dürr

Ute Augustyniak-Dürr, Ordinariatsrätin der Diözese Rottenburg-Stuttgart

1. Dezember 2013

Eines meiner Lieblingslieder im neuen Gotteslob ist: „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ (GL 424). Im Singen dieses Liedes hat man teil an einer alltagstauglichen, einfachen Frömmigkeit. Das Lied nimmt einen mit in eine wesentliche Lebenskraft hinein: Vertrauen und Zuversicht.


Thomas Maria Renz

Thomas Maria Renz, Weihbischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart

30. November 2013

Mein Lieblingslied im neuen Gotteslob ist »Meine Hoffnung und meine Freude« (GL 365). Dieses eingängige Taizé-Lied drückt ein enormes Gottvertrauen aus und kann in ständiger Wiederholung zu einem Ohrwurm werden, der mich auch in schwierigsten Alltagssituationen ruhig und gelassen macht.


Renate Pilz

Renate Pilz, Vorsitzende der Geschäftsführung Pilz GmbH & Co. KG in Ostfildern

29. November 2013

Eines meiner liebsten Kirchenlieder ist „O mein Christ, lass Gott nur walten“ (GL 845). Es liegt mir besonders am Herzen, weil ich darin wiederfinde, dass mein Leben in Gott geborgen und getragen ist. Auch verbinde ich eine persönliche Erinnerung mit diesem Lied: Meine Oma, wie sie andächtig an den Fronleichnamsprozessionen mitfeierte.


Herbert Schmucker

Herbert Schmucker, Sprecher des Priesterrates der Diözese Rottenburg-Stuttgart

28. November 2013

Zu meinen liebsten Kirchenliedern gehört das Lied „Herr unser Herr, wie bist Du zugegen“ (GL 414), das vom niederländischen Dichter Huub Osterhuis stammt. Ihm gelingt es die Zuversicht und das Vertrauen auf Gottes Zuwendung zu uns Menschen auszudrücken. Dieser Glaube hat mich mein Leben lang durch Freud und Leid getragen.


Clemens Stroppel

Clemens Stroppel, Generalvikar der Diözese Rottenburg-Stuttgart

27. November 2013

Mein Lieblingslied im neuen Gotteslob ist – insbesondere für die Advents- und Weihnachtszeit – „Ich steh an deiner Krippe hier“ (256). Es umspannt das ganze Leben von „Da ich noch nicht geboren war“ bis in die tiefste Todesnacht hinab und darüber hinaus „die Sonne … mir zugebracht, Licht, Leben, Freud und Wonne“. So trägt, so umfängt Glaube, den der schenkt, der mir alles Leben geschenkt hat, schenkt und schenken wird: Gott, Mensch geworden für uns und mit uns; Gott, unser geworden, damit er mein werden kann: Gottes Wunsch noch vor unserer, noch vor meiner Sehnsucht – das größte Wunder! Da „bleib ich anbetend stehen. O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer, dass ich dich möchte fassen!“


Winfried Kretschmann

Winfried Kretschmann, Ministerpräsident das Landes Baden-Württemberg / Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

26. November 2013

Mein Lieblingslied im neuen wie auch schon im alten Gotteslob ist „Nun danket alle Gott mit Herzen“ (GL 405). Denn das Lied erinnert uns daran, dass wir uns jederzeit von Gott geliebt wissen dürfen. Es beschreibt die drei wichtigen Grundhaltungen vor Gott: Danken, Bitten und Loben und ist für mich ein nachhaltiges Lebenslied.


Margret Schäfer-Krebs

Margret Schäfer-Krebs, Fachreferentin für Liturgie in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

25. November 2013

Ich habe einige Lieblingslieder. Zurzeit singe ich gerne und oft das Morgenlied „Behutsam leise nimmst du fort“ (GL 82). Es spricht die ganze Hoffnung aus, die ich morgens im Blick auf meinen Terminkalender, beim Lesen der Zeitung und in Gedanken an meine Familie, meinen Freundeskreis und meine Kollegen und Kolleginnen im Herzen habe.


Johannes Warmbrunn

Johannes Warmbrunn, Sprecher des Diözesanrates der Diözese Rottenburg-Stuttgart

24. November 2013

Mein Lieblingslied im neuen Gotteslob ist "Du lässt den Tag, o Gott, nun enden" (96). Das neu aufgenommene, aus dem Englischen übertragene Lied hat eine wunderschöne Melodie und bringt im Text Dank für die Schöpfung, Lob Gottes und Zuversicht angesichts des Morgenlichts der Ewigkeit bewegend zum Ausdruck.


Peter Frey

Peter Frey, ZDF-Chefredakteur

23. November 2013

Ich gehöre zu der Generation des 1970er Sacro-Pops. Wilhelm Wilms und Piet Janssens waren die Helden meiner katholisch geprägten Jugend, die rebellische Sängerin aus „Ave Eva oder der Fall Maria“ ein früher Schwarm. Lieder wie „Die Sache Jesu braucht Begeisterte“, „Wir haben einen Traum“, „Wenn das Rote Meer grüne Welle hat“ oder „Gegen das Geläut der Leute“ haben meinem Glauben textlich und musikalisch Ausdruck gegeben, auch wenn sie heute etwas arg post-68er-haft klingen. Aber wir hören ja auch immer noch gerne Bob Dylan oder Pete Seeger. Deshalb wünsche ich mir, dass diese literarische, politische und populäre Tradition nicht aus dem Kirchengesang verschwindet und wir mit Wilms und Janssens auch künftig die Lieder und Texte von Alois Albrecht, Huub Oosterhuis oder Diethard Zils singen und beten. Aber selbstverständlich bietet das Gotteslob auch traditionelle Schätze, die uns anrühren und die man auch immer wieder neu entdeckt, ob es nun „Kommt herbei, singt dem Herrn“ (GL 140), „Großer Gott, wir loben Dich“ (GL 380) oder „Maria, breit den Mantel aus“ (GL 534) ist oder die Lieder von Jochen Klepper oder Paul Gerhardt. Ein Lieblingslied in dem Sinn habe ich nicht. Hängt auch immer von der Lebenssituation hat, was einen gerade besonders anspricht.


Schwester Lintrud Funk

Schwester M. Lintrud Funk, Generaloberin der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Untermarchtal

22. November 2013

Mein Lieblingslied im neuen Gotteslob ist „O mein Christ, lass Gott nur walten“ (GL 845). Dieses Lied ermutigt mich und schenkt mir Kraft und Vertrauen in Gottes weise Führung, die ich dankbar täglich neu erfahren darf. Es erinnert mich an unseren Ordensgründer Vinzenz von Paul, der sich bedingungslos ein Leben lang von der Vorsehung Gottes leiten ließ und uns Schwestern dieses Wort mit auf den Weg gegeben hat: „Überlassen wir uns der göttlichen Vorsehung; sie weiß genau das herbeizuführen, was wir brauchen“.


Johannes Kreidler, Weihbischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Diözesanveranwortlicher für die Einführung des neuen Gotteslobs

21. November 2013

Mein Lieblingslied im neuen Gotteslob ist „O Jesu, all mein Leben bist du“ (GL 377). Es ist ein Lied der Christusbegegnung. In klaren Worten und prägnanten Sätzen und in einer meditativen Melodie schildert es den Reichtum des Glaubens an Jesus Christus.


Peter Altmaier, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, seit 17. Dezember 2013 Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes

20. November 2013

Mein Lieblingslied im neuen Gotteslob ist „Beim letzten Abendmahle“ (GL 282). Ich mag dieses Lied, weil in ihm die zentrale Botschaft des Christentums in einfachen und ansprechenden Worten dargestellt ist.