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Pastoralreise Ghana 2017

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Reisetagebuch

14./15. Februar – Accra, Koforidua, Kumasi

Bischof Matthew Kwasi Gyamfi von Sunyani begrüßte Amtsbruder Gebhard Fürst nach dessen Ankunft in seinem Gästehaus in der ghanaischen Hauptstadt Accra. Wie auch an den weiteren Stationen erwartete die Gruppe aus Rottenburg, der neben Bischof Fürst auch der Leiter der Hauptabteilung Weltkirche, Domkapitular Heinz Detlef Stäps, angehört, ein herzliche Empfang.

Am folgenden Tag besuchte Fürst Bischof Joseph Kwaku Afrifah-Agyekum von Koforidua und den Dom St. George. In der Regionalhauptstadt am Fuß des Mountain Obuotabiri, etwa 80 Kilometer nördlich von Accra, plant die Diözese ein Hospiz für 24 Menschen und baut das Pastoralzentrum für 600 Personen nach und nach aus. Für die Unterstützung aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind die Ghanaer sehr dankbar.

Nach langer Fahrt erreichte die württembergische Delegation am Abend Kumasi in der Ashanti Region, die zweitgrößte Stadt Ghanas. Alt-Erzbischof Peter Kwasi Sarpong überraschte die Gäste mit einem Auftritt der Gesang- und Trommelgruppe "Bishop's Group", die er bereits 1967 gegründet hatte und die zur Amtszeit von Bischof Georg Moser auch in der Diözese Rottenburg Stuttgart auftrat.

Uwe Renz

16. Februar – Kumasi

Die Delegation besucht Erzbischof Gabriel Justice Yaw Anokye und seinen Vorgänger Peter Sarpong.

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17. Februar – Sunyani

Bischof Gebhard Fürst hält einen Vortrag zum Klima-Wandel an der Katholischen Universität. Anschließend besucht die Delegation eine katholische Mädchenschule und ein Textil-Projekt.

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21. Februar – Techiman, Mampong

Die Rottenburger Delegation reiste am Dienstag nach Techiman und besuchte den Bischof der dortigen Diözese, Dominic Yeboah Nyarko. Die westghanaische Stadt liegt etwa 100 Kilometer nördlich von Kumasi am Fluss Tano. In Bambiri baut die Diözese eine neue Pfarrkirche, die tausend Menschen fassen soll. Die bisherige ist inzwischen viel zu klein geworden. Bisher haben die Gläubigen ohne fremde Hilfe den Bau finanziert, Sponsoren haben beispielsweise die Bezahlung einzelner Säulen übernommen.

Bischof Dominic hat mit Bischof Gebhard Fürst die Baustelle besichtigt und erklärte ihm, dass die eigenen Ressourcen fürs Dach nicht reichen. Er bat die Diözese Rottenburg-Stuttgart um Unterstützung und wird einen entsprechenden Antrag stellen. Diesen prüft das Ordinariat in Rottenburg und entscheidet dann.

Die Reise führte Bischof Fürst und seine Begleiter weiter Richtung Südosten nach Mampong in der Ashanti-Region. Mit Joseph Osei-Bonsu, dem ersten Bischof der 1995 errichteten Diözese Konongo-Mampong, besuchten sie das Schulzentrum St. Joseph mit insgesamt 1700 Schülerinnen und Schülern. 70 davon gehören zu einem Konvikt für angehende Priester und Ordensfrauen, das an die Schule angeschlossen ist, in der 80 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten.

Mit finanzieller Unterstützung für Fahrzeuge in der Seelsorge, für Ärztewohnungen am kirchlichen Hospital "Johannes Paul II." sowie für Kirchengebäude gehört Konongo-Mampong zu den von Rottenburg-Stuttgart am meisten geförderten Diözesen in Ghana.

Uwe Renz

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