Rückblick

Katholikentag Leipzig

Ich teile, also bin ich

Im Martinsjahr 2016 stellte die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Thema „Teilen" in seiner ganzen Vielfalt in den Mittelpunkt auch des Standes auf der Kirchenmeile. Vor einer großflächigen Graffiti-Reproduktion von Da Vincis „Letztem Abendmahl“ konnten die Besucher an einer langen Tafel Platz nehmen. Im Gespräch teilten sie Zeit und Doppelwecken. Eine Fotobox hielt die Erinnerung im Bild fest – analog als Sofortausdruck und digital im Internet.


Sterbebegleitung

statt Sterbehilfe

Wie begleitet man Menschen, die im Sterben liegen? Welche Zuwendung und Hilfe brauchen Sie? Wie können sie trotz Krankheit und Schmerzen „in Würde“ sterben?
Wie gehen Angehörige mit dem Wunsch eines Sterbenden um, dem eigenen Leben ein Ende zu setzen? Ist Sterbehilfe eine christlich vertretbare Antwort darauf? Wie soll die Gesellschaft reagieren? Was wären die Konsequenzen?

Das sogenannte „Sterbehilfegesetz“ hat im Vorfeld Fragen aufgeworfen. Ist die Beihilfe zum Suizid wirklich ein Beitrag zu einem „würdigen“ Sterben oder liegt die Antwort in einer guten Sterbebegleitung, in Ausbau von Palliative Care und Hospizeinrichtungen?


Bischofssynoden 2014/2015

Familie

2014 und 2015 berieten zwei Bischofssynoden im Vatikan über die Familie, die Herausforderungen an sie in heutiger Zeit und im Blick auf das Evangelium.


50 Jahre Ökumenismusdekret

Starkes Signal des gemeinsamen Glaubens

Am 21. November 1964 hat das Zweite Vatikanische Konzil ein klares Signal für ein Vorangehen hin zur Einheit der Christen gegeben. An diesem Tag verabschiedete das Konzil das Ökumenismusdekret „Unitatis Redintegratio“. 50 Jahre danach luden die Diözesen in Deutschland ein, an dieses Dokument zu erinnern und in Verbundenheit mit den christlichen Konfessionen den Gedenktag feierlich zu begehen.


Pastoralreise 2014

Äthiopien

Vom 13. bis 24. Oktober 2014 besuchte Bischof Gebhard Fürst Äthiopien. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart fördert seit 1973 Projekte in Äthiopien, zu dem damals noch der heutige Staat Eritrea gehörte. In der Rottenburger Delegation reisten: Bischof Dr. Gebhard Fürst, Domkapitular Dr. Heinz-Detlef Stäps und Juliane Hernandez von der Hauptabteilung Weltkirche, Priesterratssprecher Herbert Schmucker, Pressesprecher Uwe Renz und Fotograf Rainer Mozer.


600 Jahre Konstanzer Konzil

Sommerserie „Lebendiges Konzil“

Junge Menschen, die hier studieren, beleben die Straßen, Touristen flanieren am Bodenseeufer. Ein Schiff kündigt mit dumpfem Ton die Einfahrt in den Hafen an und im Supermarkt profitieren Schweizer Grenzgänger von den günstigen Euro-Preisen. Das ist Konstanz im Jahr 2014. Vor 600 Jahren dürfte es sogar noch turbulenter zugegangen sein, als das Konzil wichtige Themen der Kirche verhandelte und sogar einen neuen Papst wählte.


Ministrantenwallfahrt 2014

Mit 5.500 Minis aus der Diözese

„Frei! Darum ist es erlaubt Gutes zu tun." Unter diesem Motto haben sich vom 4. bis 8. August wieder 5.500 Ministranten aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf den Weg nach Rom gemacht. In feierlichen diözesanen Gottesdiensten in der Basilika St.Paul mit Weihbischof Thomas Maria Renz, trafen die Ministranten aus insgesamt 25 Dekanaten zusammen. Neben den verschiedenen Programmpunkten stand am Dienstagabend der Höhenpunkt der Romwallfahrt an: Abendgebet mit Papst Franziskus. Glauben und  Gemeinschaft konnte auch Bischof Gebhard Fürst mit den Ministranten erleben. „Es macht mich froh und zuversichtlich, so viel Freude am Glauben und am Leben zu spüren", sagte der Bischof, der am 6. August mit den Ministranten aus seiner Diözese den Abschluss der Romwallfahrt am Pantheon feierte.


Katholikentag Regensburg

Lächeln, teilen, Martin folgen

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart ist Martinsland. Das bewies deren Stand beim Katholikentag in Regensburg, mal spielerisch, mal ernst. Martin in der Caritasarbeit oder der Seelsorge, Martin in vielfältigen Darstellungen und als Patron der Diözese. Wie stark der heilige Mantelteiler in der Diözese Rottenburg-Stuttgart verwurzelt ist, das war am Stand deutlich. Zudem wurden die Besucher selbst zum Teilen eingeladen: Sie sollten ein Lächeln teilen.


Neues Gotteslob

Es klingt gut

"Das neue Gotteslob bietet eine reiche Auswahl wichtiger Gebete und – alter und neuer – Lieder. Es wird ein fester Begleiter durch die Feier der Liturgie sein, enthält konkrete Anregungen für das persönliche und gemeinsame Gebet zu Hause und gibt Hilfen zur Glaubensvertiefung", sagt Weihbischof Dr. Johannes Kreidler, Diözesanbeauftragter für das neue Gotteslob.

Eingeführt ist das neue Gotteslob seit Beginn des Kirchenjahres am Ersten Advent. Seither liegt es in den meisten Kirchen aus. Am Vorabend begrüßte die Diözese das Buch mit einer „Nacht der Offenen Kirchen“.


Im Dienst der Menschen

Neubau und Sanierung des Bischöflichen Ordinariats in Rottenburg

 
Die Diözese Rottenburg-Stuttgart versteht sich als Kirche im Dienst der Menschen. Das neue Bischöfliche Ordinariat steht für eine Verbindung dieser christlichen Tradition und den Anforderungen des 21. Jahrhunderts.

Die Kirche gleicht einem sich verändernden Haus , dessen Fundament Jesus Christus ist. Diese Idee griffen die Architekten, das Stuttgarter Architekturbüro Lederer + Ragnarsdóttir + Oei mit ihrer Architektur auf.


Jahr des Glaubens

Wir glauben an dich. Deine Kirche.

Wer ein Sakrament wünscht, glaubt. Das ist der Glaube der Kirche. Kommunioneltern glauben an ihre Kinder und daran, dass es sich weiterhin lohnt, Lebenszeit und Energie in ihre Entwicklung zu investieren. Taufeltern glauben an die Zukunft und an das Leben. Brautpaare glauben an die Liebe, dass sie weiter wachsen kann und sich immer wieder zu wecken lohnt. Firmlinge glauben an das Leben, das auf sie wartet und dem sie begierig und tatkräftig entgegengehen. Die Kirche sieht diesen Glauben. Sie möchte ihn anerkennen und würdigen. "Dein Glaube hat dir geholfen", sagt Jesus zu dem, der zu ihm kommt und um Heilung bittet. Die Situation der Taufeltern, Firmlinge, Brautleute und Kommunionkinder ist ähnlich. Sie kommen und bitten um Gottes Zuwendung, um Heil, um Segen für die ganze Familie.

Den Anstoß zu dieser Serie gaben Überlegungen zum "Jahr des Glaubens". Die Motive stehen den Kirchengemeinden auch als Printkarten zur Verfügung und fanden eine Fortführung auf Facebook.