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Rita Neff

* 11. Juni 1940 in Heidenheim an der Brenz
Ordenseintritt am 8. Januar 1960
Missionarin und Krankenhausleiterin
† 2. November 1979 in Rhodesien (heutige Republik Simbabwe), Afrika

Von Heidenheim nach Afrika

Rita Neff wurde am 11. Juni 1940 in Heidenheim an der Brenz geboren. Mit 20 Jahren trat sie 1960 in die Gemeinschaft der Missionsdominikanerinnen vom Heiligsten Herzen Jesu in Strahlfeld bei Roding ein. Sie erhielt eine vierjährige Ausbildung zur Krankenschwester am Miller-Hospital in Greenwich/London. Im Auftrag ihres Ordens reiste sie im August 1965 nach Rhodesien, Afrika (heutiges Simbabwe). Dort ließ sie sich in Salisbury (heutiges Harare) zur Hebamme ausbilden und erhielt als beste Absolventin des Jahres 1968 die Johnsen & Johnsen Goldmedaille.

Ein Leben für die Patienten

Rhodesien blieb sie ihr ganzes Leben lang treu. In unterschiedlichen Funktionen arbeitete sie als Krankenschwester, Pflegedienstleiterin,  Hebamme und Ausbilderin für Krankenschwestern in verschiedenen Missionskrankenhäusern: in Silveira, St. Theresa’s, Hama und Driefontein. Das dortige Lungensanatorium leitete sie bis zu ihrem Tod.

Ausharren im Dienst an den Armen

1972 brach in Rhodesien ein schwerer Bürgerkrieg aus. Die Missionsdominikanerinnen lebten stets in Gefahr, überfallen und ermordet zu werden. Rita Neff blieb in Driefontain und hielt die Versorgung der Kranken aufrecht. Am Fest Allerseelen, am 2. November 1979, wurde sie ermordet. Sie hatte einen freien Nachmittag und war mit dem Fahrrad zum Damm der Missionsstation gefahren, wo sie sich ein wenig ausruhen wollte. Dort fand man sie erschlagen auf.

Im diözesanen Eigenteil des Gotteslobs wird Rita Neff als beispielhafte Glaubenszeugin genannt (GL 937) – stellvertretend für die vielen, die ihr Leben für die Versöhnung und den Dienst an den Armen hingegeben haben.

Audio: Erinnerungen an Rita Neff

Audio: Erinnerungen an Rita Neff