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Umwelt

Die Schöpfung bewahren

Die Welt ist Gottes Schöpfung. Diese Schöpfung zu bewahren und wertschätzend mit der Umwelt umzugehen ist Auftrag des Menschen. Mit zahlreichen Projekten und einer Klima-Initiative setzt die Diözese Rottenburg-Stuttgart Zeichen für ein ökologisch verantwortbares Handeln.

Die Klima-Initiative: Nachhaltige schöpfungsfreundliche Kirche sein

Im Jahr 2007 stellte Bischof Gebhard Fürst die Klima-Initiative der Diözese Rottenburg-Stuttgart vor.
Mit einem „Solarfonds“ für zinsvergünstigte Darlehen in Höhe von 10 Millionen Euro und einem „Nachhaltigkeitsfonds“ in Höhe von 12,4 Millionen Euro unterstützt sie kirchliche Einrichtungen bei klimaschonenden und energieeffizienten Investitionen. Rund die Hälfte davon ging an Kirchengemeinden. Deren hoher Bedarf an energetischen Sanierungen trug der Diözesanrat mit weiteren Aufstockungen Rechnung: für 2011 und 2012 um jeweils 2,75 Millionen Euro, 2013 um 2 Millionen Euro. Zusätzlichen wurden die Zinseinlagen aus der Clearing-Rücklage der Kirchengemeinden 2013 und 2014 – je 1,3 Millionen Euro – dem Nachhaltigkeitsfonds zugeführt. Bis Ende 2014 haben Kirchengemeinden rund 17,5 Millionen Euro für energieeinsparende Maßnahmen erhalten.

Schon zuvor gab es in der Diözese vielfältige Ansätze zur Bewahrung der Schöpfung. Die Klima-Initiative setzt mit dem Ziel an, dieses Engagement auszubauen und öffentlich ins Bewusstsein zu bringen. Dabei wird eine interdisziplinäre und integrierte Strategie verschiedener zusammenhängender und einander unterstützender Maßnahmen verfolgt.

 

„Mit der Klima-Initiative der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind wir keineswegs auf einen modischen Themenzug aufgesprungen. Sie ist vielmehr Ausdruck unseres Glaubens an Jesus Christus und ebenso Ausdruck unseres Wissens um die globale Solidargemeinschaft der Menschen. In diese Solidargemeinschaft beziehe ich ausdrücklich auch unsere nichtmenschlichen Mitgeschöpfe ein. Im Hinblick auf die Zukunft unserer Erde sind wir eine Schicksalsgemeinschaft.“

Bischof Gebhard Fürst anlässlich der Verleihung des Franziskus-Preises 2012

Im Klimazug nach Paris – Delegationen der vier Kirchen im Land sowie aus dem Elsass reisen zum Weltklimagipfel

Im Klimazug nach Paris – Delegationen der vier Kirchen im Land sowie aus dem Elsass reisen zum Weltklimagipfel

Bischof Gebhard Fürst zum Klimagipfel in Paris

Bischof Gebhard Fürst zum Klimagipfel in Paris

Bischof Fürst zur Umweltenzyklika „Laudato si’“ von Papst Franziskus

Bischof Fürst zur Umweltenzyklika „Laudato si’“ von Papst Franziskus

Klima, Schöpfung und Franziskus – Umweltengagement in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Klima, Schöpfung und Franziskus – Umweltengagement in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Audio: Klima und Kirche – Bischof Fürst im Interview zur Klima-Initiative

Audio: Klima und Kirche – Bischof Fürst im Interview zur Klima-Initiative

Integriertes Klimaschutzkonzept für die Diözese

Anfang 2016 hob die Diözese ihr Umweltengagement auf eine neue Stufe. Ein „Integratives Klimaschutzkonzept“ soll die dafür erforderlichen Maßnahmen im kirchlichen Bereich weiter auszubauen - gefördert durch die „Nationale Klimaschutzinitiative“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Ökologisch sinnvoll bauen

Kirchen, Gemeindezentren, Kindergärten, Schulen, Verwaltungsbauten: Für rund 5.000 Gebäude trägt die Diözese Rottenburg-Stuttgart Verantwortung. Neue Bauprojekte bilden dabei nur einen kleinen Teil der Baumaßnahmen. Zumeist sind es für den Gebäudeerhalt notwendige Renovierungs- und Sanierungsarbeiten. Ob Heizkostensenkung durch energieeffizientes Bauen oder eigene Energieerzeugung mit Solaranlagen, bei all diesen Maßnahmen spielt die ökologische Dimension eine wichtige Rolle

Allein durch die bis 2012 durchgeführten Maßnahmen von Kirchengemeinden konnte dort der Energieverbrauch um 45 Prozent und der Ausstoß von Kohlendioxid um 16.000 Tonnen im Jahr verringert werden, zusammen mit den 183 Photovoltaikanlagen in der Diözese sogar um 18.500 Tonnen.

Eine Vorreiterrolle in Sachen Photovoltaik auf Kirchendächern spielt die Gesamtkirchengemeinde Heilbronn. Dort speisen 21 Solaranlagen auf kirchlichen Gebäuden Strom ins Netz ein und decken den durchschnittlichen Strombedarf von 43 Einfamilienhäusern.

Aber auch andernorts sind Kirchengemeinden engagiert mit dabei. Ein Beispiel unter vielen ist das Gemeindezentrum „Guter Hirte“ in Ulm-Böfingen: Mit Solaranlage, ökologischer Heizung, Wärmedämmung und Regenwassernutzung wurde hier beim Umbau des Gemeindezentrums der Leitgedanke „Bewahrung der Schöpfung“ vorbildlich umgesetzt.

Synergetisches Denken in Sachen Ökobilanz macht nicht bei öffentlichen Gebäuden halt. Das Siedlungswerk, eine Wohnungsbaugesellschaft mit diözesaner Gesellschaftermehrheit, betreibt ökologischen Wohnungsbau im großen Stil und setzt auf ressourcenschonende Lösungen. So können bei Gebäuden durch die Verbindung von Wärmeversorgung mit Holz und Solarkollektoren der CO2-Ausstoß um bis zu 80 Prozent vermindert werden. Für die generationenübergreifende Wohnungsanlage „Seelberg Wohnen“ in Stuttgart-Bad Cannstatt wird Heizenergie innovativ durch Wärmetausch mit dem Abwassersystem gewonnen.

Solaranlagen in der Diözese: Jährlich 3,49 kWh Ertrag (Stand: 2012)

Nachhaltig: Gemeindezentrum „Guter Hirte“ in Ulm-Böfingen

Kirchliches Umweltmanagement

Schöpfungsgerechtes Handeln in großen Institutionen und Verwaltungen erfordert besondere Maßnahmen. Um es auf eine langfristig tragfähige Grundlage zu stellen, führt die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Projekt „Kirchliches Umweltmanagement“ durch.

Es hat zum Ziel, den Umweltschutz in den Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen zu verbessern. Dazu gehören die Entwicklung von Möglichkeiten zum effizienten Umgang mit Energie und Müllentsorgung ebenso, wie die Schonung knapper werdender natürlicher Ressourcen wie Wasser oder Papier.

Die Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg – 2009 ökologisch saniert.

Tagungshäuser mit europäischem Umweltstandard

„Eco-Management and Audit Scheme“ (EMAS) – mit diesem Umweltaudit-Siegel der Europäischen Union sind immer mehr Einrichtungen der Diözese ausgezeichnet. Seit 2003 setzen die Bildungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart – kirchlicher Eigenbetrieb – das umfangreiche Umweltprogramm in mehreren Konvois um. Die Anforderungen umfassen die Einhaltung rechtlicher Bestimmungen, die Entwicklung verbindlicher Ziele und Grundsätze sowie die vollständige Bestandsaufnahme und Bewertung aller Tätigkeiten, die die Umwelt betreffen.

Im März 2016 konnten die letzten drei Einrichtungen ihr Umweltzertifikat in Emfpang nehmen. Damit erfüllen insgesamt 14 Jugend- und Tagungshäuser den EMAS-Standard. Schon das bisherige Ergebnis kann sich sehen lassen. Durch die Umrüstung der Heizungsanlagen auf Hackschnitzel oder Pellets aus nachwachsenden Rohstoffen konnten die CO2-Emmissionen stark reduziert werden, in einigen Häusern sogar auf etwa ein Zehntel der ursprünglichen Werte.

Hiervon profitieren nicht allein die Tagungshäuser. Durch Anschluss an Nahwärmenetze haben an einigen Standorten auch kommunale Einrichtungen und Privatgebäude Zugang zu umweltfreundlich erzeugter Wärme.

Umweltfreundliche Wärme dank der Pelletheizanlage im Tagungshaus Kloster Heiligkreuztal

Freiwilliges Ökologisches Jahr

Der BDKJ in der Diözese will Jugendliche und junge Erwachsene wieder verstärkt an das ökologische Engagement heranführen. Denn ohne ein Handeln für die Zukunft der Schöpfung wird die junge Generation keine Zukunft haben. So bietet der BDKJ jungen Menschen die Möglichkeit eines freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ). Die Einsatzstellen sind bei kirchlichen und karitativen Einrichtungen, in Jugendhäusern, Bildungshäusern und Klöstern angesiedelt. Auch darüber hinaus setzt sich der BDKJ in der Diözese für den Umweltschutz ein. Für seine entwicklungspolitische Initiative „Klima FairWandeln“ wurde er deshalb 2012 mit den Franziskus-Preis ausgezeichnet.

Internationales Umweltengagement

Die Bewahrung der Schöpfung ist eine weltweite Aufgabe. Deshalb lenkt die Diözese Rottenburg-Stuttgart beim weltkirchlichen Engagement den Blick auf die ökologische Dimension der Partnerschaftsprojekte. Bei den Kooperationspartnern stößt dies auf reges Interesse. So lud beispielsweise die Regionalen Bischofskonferenz von Kerala Bischof Fürst 2012 nach Indien ein. Dort referierte er vor 130 Bischöfen und Theologen zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Bei dieser Reise besuchten Bischof Fürst und seine Rottenburg Delegation auch die Diözese Muvattupzha, um auf dem Dach eines katholischen Schulzentrums eine Fotovoltaik-Anlage einzuweihen und sich über den Stand anderer nachhaltiger partnerschaftlicher Zusammenarbeiten zu informieren.

Klimaschutz in Indien mit Unterstützung aus Rottenburg-Stuttgart

Nachhaltigkeit fördern

Der Franziskus-Preis würdigt herausragende Bemühungen um die Bewahrung der Schöpfung. Eine fachkundige Jury verleiht die Auszeichnung an besonders zukunftsweisende Projekte und Initiativen aus der Diözese, die neue technische und logistische Lösungen erfolgreich einsetzen, vernetzt zusammenarbeiten und Ökologie, Soziales und Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden. Benannt ist der Preis nach dem Heiligen Franziskus. Dessen „Sonnengesang“ entnahm Papst Franziskus den Titel seiner Umweltenzyklika „Laudato si’“. Verliehen wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis seit 2008 alle zwei Jahre am 4. Oktober, dem Gedenktag des Heiligen.

Weiterführende Informationen

Texte und Reden von Bischof Dr. Gebhard Fürst zu Umwelt, Klima-Initiative und Franziskus-Preis

  • 21.09.2014: Bischof Gebhard Fürst: Schöpfung – Shareholder oder Treuehänder
    „Wir sind herausgefordert, unseren eigenen Lebensstil zu überdenken und zu prüfen, auf welche Weise Privathaushalte und Institutionen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und zur Verringerung des CO2-Ausstoßes beitragen können. Denn für Christen ist es eine zentrale Frage der Glaubwürdigkeit, wie weit wir unseren Glauben an den Schöpfergott und unsere Dankbarkeit für die Schöpfung in konkretes umweltgerechtes Verhalten umsetzen.“  [mehr]

  • 06.01.2012: Bischof Dr. Gebhard Fürst: Neujahrsansprache 2012
    „Wenn wir als Kirche schöpfungsfreundlich handeln, dann tun wir das nicht aus Zeitgeist-Gründen, sondern weil wir von der Botschaft des Christentums dazu aufgerufen sind, schöpfungsfreundliche Kirche zu sein, und uns für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.“ [mehr]

  • 06.01.2010: Bischof Dr. Gebhard Fürst: Neujahrsansprache 2010
    „Das Christentum hat mit seinem Schöpfungsglauben und der daraus gespeisten Ethik ein großartiges Sanierungs- und Sinnpotential, um zu einem heilsamen Verhalten zu finden, durch das wir die ökologische Krise, in die wir hineingeraten sind, bewältigen und sinnvoll lösen können.“ [mehr]

  • 02.10.2008: Bischof Dr. Gebhard Fürst: Ansprache Verleihung Franziskus-Preis 2008
    „Der Schöpfungsglaube ist der Grund aller unserer Bemühungen um nachhaltiges Handeln; die Hoffnung auf eine Erlösung der gesamten Schöpfung ist die stärkste Motivationskraft, die man sich denken kann. Zwischen diesen beiden Polen müssen wir uns im praktischen Handeln bewähren. Je mehr desto besser. Der Franziskus-Preis soll dafür eine Anerkennung sein.“ [mehr]

Weitere Texte und Reden von Bischof Dr. Gebhard Füst unter Bischof – Texte und Reden

Pressemitteilungen zu Umwelt, Klima-Initiative und Franziskus-Preis

  • 15.06.2016: Klimaschutz ist Frage der Glaubwürdigkeit für Christen
    Bis zum Sommer 2017 liegt für die Diözese Rottenburg-Stuttgart ein „Integriertes Klimaschutzkonzept“ vor, das einen Handlungsplan mit Maßnahmen zur Verbesserung der Klimabilanz der Diözese vorschlägt. Die hierfür erhobenen und ausgewerteten Daten ermöglichen es der Diözese erstmals, ein Klimaschutzziel zu erarbeiten und damit eine Aussage darüber zu treffen, wieviel CO2 bis wann eingespart werden soll. [mehr]

  • 22.04.2016: Radikal umdenken und handeln
    Anlässlich des am Freitag in New York unterzeichneten UN-Klimaabkommens hat der Rottenburger Bischof Gebhard Fürst zu konsequenterem und verstärktem Engagement für die Bewahrung der Schöpfung aufgerufen. Der Kampf gegen den Klimawandel mit seinen bedrohlichen Folgen für die Schöpfung erfordere radikales Umdenken und grundlegend verändertes Handeln, sagte der Bischof. [mehr]

  • 11.03.2016: Schöpfungsfreundlich und zertifiziert
    Mit der Eintragung in das EMAS-Register der jeweiligen Industrie- und Handelskammer ist die Einführung des Umweltmanagementsystems EMAS in allen Jugend- und Tagungshäuser der Diözese offiziell bestätigt worden. Der vor 13 Jahren begonnene Prozess wurde mit der Urkundenübergabe durch einen Vertreter der IHK Reutlingen an die letzten drei von insgesamt 14 Einrichtungen abgeschlossen. [mehr]

  • 14.12.2015: „Papieren müssen Taten folgen“
    Hoffnungsvoll hat Bischof Gebhard Fürst die Ergebnisse des Weltklimagipfels zur Kenntnis genommen. Der Gipfel habe gezeigt, dass alle Länder mit gutem Willen die ihnen anvertraute Schöpfung gemeinsam bewahren können, sagte der Bischof am Montag in Rottenburg. Mit dem Pariser Abschluss wachse die Hoffnung, den Anstieg des Erdklimas auf unter zwei Grad zu halten und so die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu begrenzen. Jetzt müssten den Papieren Taten folgen, so der Bischof. Von einem neuen integrierten Klimaschutzkonzept für die Diözese Rottenburg-Stuttgart erwarte er 2016 neue Impulse für eine schöpfungsfreundliche Kirche. [mehr]

  • 09.12.2015: „Der Klimagipfel darf nicht scheitern“
    Mit Blick auf die entscheidende Phase hat Bischof Gebhard Fürst zum Gebet für ein gutes Gelingen des UN-Klimagipfels in Paris sowie zu entschiedenem Handeln aufgerufen. Die Lage sei dramatisch, sagte der Rottenburg-Stuttgarter Bischof, doch noch gäbe es Chancen. Diese zu ergreifen sei „höchste Zeit“. [mehr]

  • 18.06.2015: In Demut verbunden mit der Schöpfung - Bischof Fürst dankt Papst für Umweltenzyklika: Rückenwind für Diözese
    Rottenburg. 18. Juni 2015. Bischof Gebhard Fürst hat Papst Franziskus für dessen Umweltenzyklika „Laudato si’“ gedankt. Sie bedeute kräftigen Rückenwind für das Bemühen der Diözese Rottenburg-Stuttgart um eine schöpfungsfreundliche Kirche, sagte der Bischof vor Journalisten am Donnerstag in Rottenburg. „Klimaschutz kann für Christen kein x-beliebiges Thema sein, es hat vielmehr höchste Priorität“, betonte Bischof Fürst. Seit 15 Jahren stehe das Thema Nachhaltigkeit und Umwelt in der württembergischen Diözese im Rang einer verbindlichen pastoralen Priorität. [mehr]

  • 14.03.2011: „Das unvorstellbare Leid fordert unsere Solidarität“
    Zu Spenden für die Opfer der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan ruft Bischof Gebhard Fürst die Katholiken der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf. „Das unvorstellbare Leid der Menschen in Japan erschüttert uns zutiefst und fordert unsere Solidarität“, sagte Bischof Fürst. Den Opfern gelte sein tiefes Mitgefühl und sein Gebet. [mehr]

  • 29.07.2009: „Schöpfungsglaube geerdet“
    Die Bewahrung der Schöpfung muss durch die Auseinandersetzung mit den naturwissenschaftlichen, technischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachfragen des nachhaltigen Handelns „geerdet“ werden und in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. [mehr]

  • 28.07.2009: Zusammenspiel von Musik und Sonne
    Musik und Sonne – beide sind Himmelsgüter. In der Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart spielen sie jetzt zusammen. Ganz im Zeichen des Klimaschutzes standen die Baumaßahmen an dem wichtige in den Jahren 1971/1972 errichteten Gebäude, das seit 2007 unter der Verantwortung der Abteilung „Grund- und Bauverwaltung“ des Bischöflichen Ordinariats mit einem Kostenaufwand von insgesamt rund 2,2 Millionen Euro grundlegend saniert worden ist. [mehr]

  • 20.04.2009: Sanierungsprojekt „Zum Guten Hirten“ in Ulm-Böfingen ist modellbildend für die Diözese Rottenburg-Stuttgart
    Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik hat jetzt einen ersten Auswertungsbericht über die Sanierungsmaßnahmen der Kirche und der Gemeindegebäude der Pfarrei „Zum Guten Hirten“ im Ulmer Stadtteil Böfingen vorgelegt. Es handelt sich dabei um die Auswertung der mit den Sanierungsmaßnahmen angezielten energetischen Verbesserungen des aus den 1960-Jahren stammenden Gebäudekomplexes. Als Ergebnisse stellt der Bericht zum Beispiel heraus, dass durch die Sanierungsmaßnahmen der Heizwärmeverbrauch der insgesamt drei Gebäude des Ulmer Gemeindezentrums „Zum Guten Hirten“ um 59 Prozent und der Endenergieverbrauch um insgesamt 50 Prozent gesenkt werden konnte. [mehr]

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