header_rat_hilfe_700x355.jpg

Informationen und Formulare

Informationen

Regularien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Bischof Dr. Gebhard Fürst erließ 2002  für die Diözese Rottenburg-Stuttgart Regularien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Die Deutsche Bischofskonferenz beschloss 2010 Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz. Diese wurden zusammen mit einer Erklärung zur Umsetzung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart von Bischof Dr. Gebhard Fürst für die Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kraft gesetzt.

Diese Leitlinien wurden 2013 von der Deutschen Bischofskonferenz überarbeitet und von Bischof Dr. Gebhard Fürst für die Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kraft gesetzt.

Rahmenordnung zur Zusammenarbeit der Kommission sexueller Missbrauch mit diözesanen Einrichtungen

Das Bischöfliche Ordinariat erstellte in Zusammenhang mit den Regularien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch an Minderjährigen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Rahmenordnung zur Abstimmung der Zusammenarbeit der Kommission sexueller Missbrauch (KsM) mit Kommissionen oder Beauftragten rechtlich selbstständiger Einrichtungen der Diözese.

Bericht der Kommission sexueller Missbrauch

Enthält Informationen, Zusammenhänge und Bewertungen aller der Kommission bisher vorgelegten Fälle bis zum 31.12.2013. Der Bericht wird seit 2014 in anderer Form fortgeschrieben, siehe „Daten und Fakten zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart“.

Regularien zur Prävention von Sexuellem Missbrauch für die Diözese Rottenburg-Stuttgart

Am 10. November 2015 veröffentlichte die Diözese Rottenburg-Stuttgart im Kirchlichen Amtsblatt für die Diözese Rottenburg-Stuttgart Regularien zur Aufarbeitung und zur Prävention von sexuellem Missbrauch in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Das Amtsblatt enthält als neue Regelung:

Zur Präventionsordnung gehören:

Die Präventionsordnung verlangt von haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, die Kontakt mit Kindern und Jugendlichen haben, die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses. Näheres regelt ein Bischöfliches Gesetz:

Das Bischöfliche Gesetz zur Vermeidung von Kindeswohlgefährdung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart vom 15.03.2011 mit Ausführungsbestimmungen (Kirchliches Amtsblatt für die Diözese Rottenburg-Stuttgart Band 55 Nr. 4 15.03.2015 Seite 74-77) tritt mit Veröffentlichung dieses Gesetzes außer Kraft.


Am 12. Juli 2013 wurde die Stabsstelle Prävention, Kinder- und Jugendschutz im Bischöflichen Ordinariat eingerichtet. Die Stabsstelle koordiniert die Prävention gegen sexualisierte Gewalt und ist zuständig für Kirchengemeinden, Dekanate und die Diözese.

Handlungsempfehlungen des BDKJ/ BJA

Neben dieser Informationsbroschüre bieten BDKJ und BJA der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf ihrem eigenen Internetauftritt weitere Materialien und Arbeitshilfen zum Thema an.

Veröffentlichungen der Deutschen Bischofskonferenz

Die Deutsche Bischofskonferenz stellt ihre Veröffentlichungen zum Thema auf einer eigenen Internetseite zur Verfügung.

Kongregation für die Glaubenslehre - Veränderungen in den Normae de Gravioribus Delictis

Die Kongregation für die Glaubenslehre in Rom hat eine Neufassung der „Normen über schwerwiegende Delikte“ („Normae de gravioribus delictis“) vorgelegt. Das Dokument befasst sich, aus Sicht des Kirchenrechts, mit besonders schwerwiegenden Straftaten, zu denen sexueller Missbrauch zählt. Die rechtliche Behandlung dieser Delikte ist der Glaubenskongregation selbst vorbehalten.

Formulare zum Download

Formulare für kirchliche Einrichtungen zur Berichterstattung an die Kommission sexueller Missbrauch

Formular für den vertraulichen Bericht von Vor- und Verdachtsfällen in kirchlichen Einrichtungen an die Kommission sexueller Missbrauch

Formulare für den Antrag auf Leistung in Anerkennung des Leids

Die Deutsche Bischofskonferenz und die Deutsche Ordensobernkonferenz haben am 30. September 2010 dem Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“ der Bundesregierung in Berlin den Entwurf eines Modells vorgestellt, wie Opfer sexuellen Missbrauchs seitens der Katholischen Kirche in Deutschland materielle Hilfen erhalten können.