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Kommission sexueller Missbrauch

Kommission sexueller Missbrauch

Bereits im Jahr 2002 hat Bischof Gebhard Fürst die Kommission sexueller Missbrauch berufen. Die Kommission ist im Bereich der Aufklärung und Untersuchung von Verdachtsfällen sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen und allen Bereichen der Diözese tätig.

Auf dieser Seite finden Sie Kontaktdaten sowie Informationen zu Arbeit und Wirken der Kommission sexueller Missbrauch der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Kommission ist für ihre Aufklärungsarbeit darauf angewiesen, dass sich Betroffene persönlich melden. Selbstverständlich wird auf Wunsch der Betroffenen die Vertraulichkeit gewahrt.

Ansprechpartner der Kommission sexueller Missbrauch

  • Geschäftsstelle der Kommission Sexueller Missbrauch
    Bischöfliches Offizialat
    Erwin Wespel
    Marktplatz 11
    72108 Rottenburg am Neckar
    Tel.: 07472 169-783
    Mobil: 0171 - 2896 9946
    Fax: 07472 169 - 83783
    E-Mail: erwin.wespel(at)ksm.drs.de

  • Dr. Norbert Reuhs
    Bischöfliches Offizialat
    Postfach 9
    72101 Rottenburg am Neckar
    Tel.: 07472 169-349
    Fax: 07472 169-604
    E-Mail: ksm-nreuhs(at)ksm.drs.de

  • Mechthild Berchtold
    Hauptabteilung V – Pastorales Personal
    Postfach 9
    72101 Rottenburg am Neckar
    Tel.: 07472 169 371
    Fax.: 07472 169 83371
    E-Mail: ksm-mberchtold(at)ksm.drs.de
Mitglieder der Kommission sexueller Missbrauch

Ordentliche Mitglieder

  • Leiter der Hauptabteilung Personal
    Leitender Direktor im Kirchendienst Hermann-Josef Drexl
    E-Mail: ksm-hdrexl(at)ksm.drs.de

Mit der Voruntersuchung beauftragte Berichterstatter (Vier-Augen-Prinzip)

Sachkundige Berater (Ständige Gäste)

Geschäftsführung

Aufgaben der Kommission sexueller Missbrauch

  1. Vorfälle sexuellen Missbrauchs (durch Geistliche oder Laien im Dienst der Diözese) sorgfältig ermitteln und Empfehlungen für den Bischof erarbeiten
  2. Ansprechpersonen für Opfer und Zeugen sexuellen Missbrauchs in der Diözese
  3. Empfehlungen über „Leistungen in Anerkennung des Leids als Opfer sexuellen Missbrauchs"
Arbeitsweise der Kommission sexueller Missbrauch

Die Mitglieder der Kommission nehmen Hinweise auf sexuellen Missbrauch an Minderjährigen im Verantwortungsbereich der Diözese entgegen und überprüfen diese. Nach Eingang eines Hinweises informiert die Kommission unverzüglich den Bischof sowie bei Ordenszugehörigkeit die jeweilige Ordensleitung. Wenn Anhaltspunkte für einen begründeten Verdacht vorliegen, werden die Informationen an die staatliche Strafverfolgungsbehörde weitergeleitet, soweit das mutmaßliche Opfer dies nicht ablehnt.

Vorgehen nach Eingehen eines Hinweises

  • Nach Eingang eines Hinweises findet ein Gespräch mit dem mutmaßlichen Opfer bzw. dessen Erziehungsberechtigten sowie auf Wunsch einer Vertrauensperson des Opfers statt.
  • Es folgt ein Gespräch mit der beschuldigten Person sowie auf Wunsch einer Vertrauensperson des Beschuldigten, sofern die Aufklärung des Sachverhaltes und die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörde dadurch nicht behindert werden.
  • Sobald tatsächliche Anhaltspunkt für den Verdacht auf sexuellen Missbrauch an Minderjährigen vorliegen, werden die Informationen an die staatliche Strafverfolgungsbehörde weitergeleitet, sofern das mutmaßliche Opfer nicht den Wunsch äußert, auf eine Weiterleitung zu verzichten.
  • Es wird eine vom staatlichen straf- und zivilrechtlichen Verfahren unabhängige Untersuchung im Rahmen des kirchlichen Strafrechtes durchgeführt.
  • Bei bestätigtem Verdacht der kirchenrechtlichen Voruntersuchung auf sexuellen Missbrauch wird der Apostolische Stuhl in Rom informiert.
  • Der Bischof wird über alle Vorgänge lückenlos informiert. Nach Abschluss der Bearbeitung eines Falles legt die Kommission dem Bischof eine Empfehlung zur Entscheidung vor.
Bericht der Kommission sexueller Missbrauch

Enthält Informationen, Zusammenhänge und Bewertungen aller der Kommission bisher vorgelegten Fälle bis zum 31.12.2013. Der Bericht wird seit 2014 in anderer Form fortgeschrieben, siehe „Daten und Fakten zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart“.