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Vor allem in bezahlbare und innovative Wohnkonzepte, in die Eine-Welt-Arbeit und die Flüchtlingshilfe investiert der Diözesanrat die 43,7 Millionen Euro Jahresüberschuss aus dem Jahr 2016. Beim Blick in die Zukunft machen die rückläufige Katholikenzahl und der Renteneintritt der treuesten Kirchensteuerzahler Sorgen.

"Mit diesen Entscheidungen kommt unser Jahresüberschuss konkreten Menschen zugute, sozial Benachteiligten bei uns und in armen Ländern", erklärte Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn nach der Abstimmung über die Verwendung des Haushaltsüberschusses aus dem Jahr 2016. Darüber hinaus wuzrden die Katholischen Schulen in der Diözese sowie die Versorgungssicherung der diözesanen Mitarbeiter mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet.

Im Blick auf die Haushalte 2019 und 2020, für die der Finanzausschuss bereits im Oktober die Eckdaten festlegte, macht den Delegierten neben konjunkturellen Unwägbarkeiten vor allem die rückläufige Katholikenzahl Sorge. Die vergleichsweise hohen Austrittszahlen bei Katholiken in der beruflichen und damit finanziellen Etablierungsphase sowie der Eintritt der treuen Kirchensteuerzahler ins Rentenalter wirken sich längerfristig auch finanziell aus. Die Steuereinnahmen sind unter anderem Basis für die spirituellen und diakonischen Angebote der Kirche.

Cäcilia Branz / Markus Waggershauser

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