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Engagement gegen Altersarmut – mehr als 300 Ehrenamtliche haben dazu ihre Fähigkeiten 36 Stunden lang an 15 Standorten in der Diözese eingebracht. Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) hatte zu der Aktion aufgerufen.

„Wir wollen in verschiedenen Themenfeldern zeigen, wie wir uns eine menschenfreundliche Form des Wirtschaftens und Arbeitens vorstellen. Dazu gehört für uns auch einen soziale Absicherung im Alter“, sagte KAB-Diözesansekretär Peter Niedergesäss über die Aktion.

An vielen Orten gab es deshalb ein kostenloses Mittagessen, bei dem Besucher von Suppenküchen, Politiker und sogenannte Normalbürger über das Thema ins Gespräch kamen. Die KAB stellte dabei ihr Rentenmodell „Cappuccino“ zur Diskussion. Wie das namensgebende Kaffeegetränk mit Espresso, Milch und Milchschaum besteht auch der Vorschlag zur Altervorsorge aus drei Schichten: eine Sockelrente, eine Erwerbstätigen-Versicherung sowie eine betriebliche und/oder private Vorsorge.

In der Sammelzentrale in Laupheim bereiteten KAB-Gruppen einen 20-Tonnen-Kleider-Transport für Uganda vor und verarbeiteten Äpfel aus Streuobstwiesen zu Apfelsaft, ebenfalls zu Gunsten von Uganda. In Stuttgart gab es die KAB-Ausstellung „Gute Pflege“ mit Begleitprogramm zu sehen. In Heilbronn informierte der katholische Arbeitnehmerverband über die Notwendigkeit des freien Sonntags.

Peter Niedergesäß / Jochen Wiedemann

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