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Das Interesse junger Menschen an einem Sozialen Jahr (FSJ) oder einem anderen Freiwilligendienst ist in Württemberg gestiegen. Unter den über 890 Engagierten beim Träger Freiwilligendienste in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gGmbH betätigen sich aktuell auch 35 Geflüchtete im sozialen Bereich.

Mehr als 830 Freiwillige leisten ab September ein FSJ oder einen Bundesfreiwilligendienst in der Alten- oder Behindertenhilfe, in Krankenhäusern oder anderen sozialen Einrichtungen innerhalb der Diözese Rottenburg-Stuttgart - elf Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu kommen 60 Engagierte, die sich im Rahmen des Freiwilligen Ökologischen Jahres um Umweltschutzzentren, Naturschulen oder den Tierschutz kümmern. Das Jahr dient der beruflichen Orientierung sowie der persönlichen Weiterentwicklung.

Von den 35 Geflüchteten in den Freiwilligendiensten der Diözese starten 16 in diesem Monat im Rahmen des Projekts „perspectiVe“ ihren Dienst in sozialen Einrichtungen. Neben der praktischen Tätigkeit nehmen sie gemeinsam mit anderen Freiwilligen an den Bildungswochen teil. Außerhalb des regulären Rhythmus' ermöglicht die Freiwilligendienste DRS über das ganze Jahr hinweg auch einen kurzfristigen Einstieg für eine Dauer von sechs bis 18 Monaten. Freie Plätze sind insbesondere noch in der Alten- und Behindertenhilfe verfügbar.

Diana Pakatchi / Markus Waggershauser

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