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Mit einem Festakt startete die Katholische Hochschule Freiburg zu Beginn des Wintersemesters den neuen Studiengang Angewandte Theologie und Religionspädagogik, den die Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Erzdiözese Freiburg gemeinsam tragen.

Wer Gemeindereferentin oder -referent in der Diözese werden möchte, ist bisher an einem von vier Studienorten außerhalb Württembergs zu Gast. Seit diesem Wintersemester verantwortet Rottenburg-Stuttgart selbst einen Bachelor-Studiengang in Freiburg mit. Der staatlich anerkannte Studiengang ist auf sieben Semester mit 210 Punkten im europäischen Credit-System ausgelegt.

Das Studium der künftigen Gemeindereferentinnen und -referenten im Südwesten soll sich somit stärker akademisch ausrichten, um sich den wandelnden gesellschaftlichen und kirchlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Die Inhalte des neuen Studiengangs, die Besetzung der Professuren und die Klärung der Strukturen waren Teil des Entwicklungsprozesses, den die Hauptabteilung „Ausbildung pastorale Berufe“ des Rottenburger Ordinariats mitbestimmte.

Wer auf den Bachelorstudiengang in Angewandter Theologie und Religionspädagogik einen Bachelor in Sozialer Arbeit aufsetzen möchte, benötigt dafür künftig lediglich drei weitere Semester. Die Module beider Freiburger Studiengänge sind aufeinander abgestimmt und werden gegenseitig anerkannt. Ähnliche Möglichkeiten der Doppelqualifikation mit unterschiedlichen Schwerpunkten gibt es auch an den Studienorten Benediktbeuern, Eichstätt und Mainz.

Für Interessierte, die keine Hochschulzugangsberechtigung mitbringen, soll es weiterhin die Möglichkeit geben, in Freiburg einen kirchlichen Abschluss zu erwerben, der für eine Tätigkeit in der Gemeinde und den Religionsunterricht in Grundschule und Sekundarstufe I qualifiziert.

Markus Waggershauser

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