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Rottenburg. 20. Juli 2016. Bischof Gebhard Fürst hat den Direktor des Tübinger Wilhelmsstifts, Monsignore Martin Fahrner (49), in den Vorstand der Bischof-Moser-Stiftung berufen. In dieser Funktion folgt er dem im August 2015 verstorbenen Msgr. Kilian Nuß nach. Martin Fahrner und die beiden bisherigen Vorstandsmitglieder, Rolf Seeger und Gerhard Rauscher, leiten gemeinsam die Bischof-Moser-Stiftung. Diese wurde im Jahr 2004 von Bischof Fürst gegründet und hat die Förderung Pastoraler Dienste und neuer Seelsorge-Projekte in der Diözese zum Ziel.

Im Jahr 2016 werden acht Projekte mit insgesamt 140.000 Euro durch die Stiftung gefördert. Dazu zählt beispielsweise die Beauftragung einer Seelsorgerin im Familienferiendorf in Langenargen am Bodensee zur Begleitung von Familien, darunter auch Familien mit behinderten Kindern. Gefördert wird auch ein Projekt der Katholischen Betriebsseelsorge in Stuttgart zur seelsorgerlichen Begleitung von Erwerbslosen.

Das Stiftungskapital der Bischof-Moser-Stiftung beträgt derzeit 6,3 Millionen Euro. Insgesamt hat die Stiftung seit ihrer Errichtung fast 600.000 Euro zur Weiterentwicklung der Seelsorge in Kirchengemeinden und Dekanaten eingesetzt.

Martin Fahrner war von 1997 bis 2005 Pfarrer in Schramberg und Dekan des Dekanats Rottweil. Seit 2005 leitet er das Tübinger Wilhelmsstift, Wohn- und Ausbildungsort für Theologiestudenten und Priesteramtskandidaten.

Hinweis: Nähere Informationen unter www.bischof-moser-stiftung.de

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