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Rottenburg/Altshausen. 10. Mai 2018. Nach dem plötzlichen Tod von Friedrich Herzog von Württemberg hat Bischof Gebhard Fürst dem Haus Württemberg sein Beileid ausgesprochen. Mit großer Betroffenheit reagierte der Rottenburger Bischof auf die Nachricht vom Tod des Herzogs, die ihn während seines Besuchs auf dem Katholikentag in Münster erreichte. In einem Kondolenzbrief an die Familie des am Mittwoch verunglückten Herzogs drückt Bischof Fürst sein tief empfundenes Mitgefühl aus und sichert der Familie des Verstorbenen sein „Gebet in diesen schweren Stunden“ zu.

Bischof Gebhard Fürst würdigt das Jahrzehnte lange Engagement des Verstorbenen in den verschiedensten Bereichen von Gesellschaft und Kirche. „In hervorragender Weise verstand Friedrich Herzog von Württemberg es, Menschen aus Kultur, Gesellschaft und Politik zusammenzuführen“, schreibt der Bischof. Vielfältig habe er auch in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gewirkt, besonders seien ihm die Menschen in der Region Bodensee-Oberschwaben am Herzen gelegen. Aus der Vielzahl seiner Funktionen und Tätigkeiten erinnert Bischof Fürst besonders an das Wirken des Herzogs als langjähriges und aktives Mitglied des Malteser-Ordens sowie als Stiftungsrat der Kardinal Walter Kasper Stiftung.

Herzog Friedrich habe er als gläubigen, frommen und zugewandten Katholik erlebt, so Bischof Gebhard Fürst. „Aus seiner persönlichen Glaubenshaltung und nicht zuletzt aus dem Bewusstsein für die wechselvolle Geschichte des Hauses Württemberg heraus, engagierte er sich stets für die ökumenische Verbundenheit“. Mit der gesamten Familie habe er sich für die Bildung junger Menschen eingesetzt, so sei er beispielsweise ein großer Förderer der Bodenseeschule Sankt Martin in Friedrichshafen gewesen, die der Bischöflichen Schulstiftung angehöre. „Dafür bin ich ihm als Bischof bleibend dankbar.“

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