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Mit einem Gottesdienst in Hüttlingen im Dekanat Ostalb eröffnete der in Rottenburg lebende Prälat Josef Sayer für die Diözese die Fastenaktion Misereor. Dabei standen wie bei den Musikdarbietungen, Vorträgen und Diskussionen Projekte im westafrikanischen Land Burkina Faso im Mittelpunkt.

80 Prozent der Einwohner in Burkina Faso leben von der Landwirtschaft und leiden besonders unter dem Klimawandel, schilderte der Soziologe René Millogo die Situation in seiner Heimat. Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und zeichnet sich durch kulturelle und religiöse Vielfalt aus. Prälat Josef Sayer, ehemaliger Geschäftsführer des Hilfswerks Misereor, und Johannes Bielefeld von der Rottenburger Hauptabteilung Weltkirche ergänzten beim Forum am Vorabend die Darstellung mit Informationen zu den Projekten vor Ort. Ziel von Misereor ist stets Hilfe zur Selbsthilfe.

Seit 35 Jahren engagieren sich auch Menschen aus Hüttlingen in Burkina Faso. Christel Trach-Riedesser gab als junge Lehrerin 1982 den Anstoß und motivierte Schüler zu Hilfsaktionen. Heute unterstützt das Netzwerk der Katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz Brunnenprojekte, baut Schulen und vermittelt Patenschaften in enger Abstimmung mit den Partnern in der Hauptstadt Ouagadougou und Umgebung, bei denen Spenden ohne Abzüge ankommen. Musikalische Beiträge, ein Bildervortrag und ein Solidaritätsessen mit den Menschen in Afrika schlossen sich an den Misereor-Eröffnungsgottesdienst an.

Markus Waggershauser

Bundesweit bittet das Hilfswerk Misereor in den Gottesdiensten am 1. und 2. April um finanzielle Unterstützung.

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