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Die Caritas in Baden-Württemberg zeichnete Katja Bauer, Berlin-Korrespondentin der Stuttgarter Zeitung, mit dem Journalistenpreis aus. Die Preisträger hielten den Sinn für die sozialen Anliegen in der Gesellschaft wach, würdigte der Sozialverband Bauer und fünf weitere Publizisten.

Katja Bauer schildert im ausgezeichneten Beitrag ganz persönlich in der Ich-Perspektive ihren Einsatz für ihren kranken und behinderten Bruder. Als dieser von heute auf morgen zum Pflegefall wird, übernimmt sie die gesetzliche Betreuung und hat von da an mit den Tücken des Verwaltungsapparats im Sozialsystem zu kämpfen. Der erste Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Der zweite Preis mit einem Preisgeld von je 1.500 Euro ging an Susanne Beßler und Stefanie Meinecke. Beßler begleitete für ihren im SWR-Fernsehen ausgestrahlten Beitrag „Am Ende ist noch Platz für Glück“ ein Palliativteam in Heidelberg. Meinecke beleuchtete in einem SWR2-Hörfunk-Feature das Thema „Umstritten. Das neue Prostituiertenschutzgesetz“ unter dem Blickwinkel der Menschenwürde.

Die unabhängige Jury, der insgesamt 72 Beiträge aus den Bereichen Presse, Hörfunk, Fernsehen und Online vorlagen, vergab zudem eine „Lobende Erwähnung“ an drei Autorinnen des Offenburger Tageblatts für ihre 17-teilige Serie „Inklusion im Kinzigtal“.

Eva-Maria Bolay / Markus Waggershauser

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