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In den komplexen Problemen der heutigen Zeit den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, darin sieht die wiedergewählte Caritasdirektorin der Diözese Annette Holuscha-Uhlenbrock ein Ziel ihrer Arbeit und ihres Verbands. Die Caritas setzt dabei auf die Beteiligung von Betroffenen.

"Gerade angesichts der Renaissance populistischer Parolen und einer wachsenden sozialen Ungerechtigkeit treten wir für Integration und Inklusion ein", betonte Holuscha-Uhlenbrock nach ihrer Wiederwahl. Das Verhältnis zwischen freier und öffentlicher Wohlfahrtspflege definiert die 48-Jährige dabei als "verlässliche Partnerschaft auf Augenhöhe". Politisch gehe es auch in der Kooperation mit Partnern darum, sich am Sozialraum zu orientieren und die Betroffenen zu beteiligen.

Der Diözesancaritasrat hatte die promovierte Verwaltungswissenschaftlerin Holuscha-Uhlenbrock einstimmig für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt. Ordinariatsrätin Irme Stetter-Karp setzt als Vorsitzende des Aufsichtsgremiums "auf die versierte Frau im Vorstand und deren gute Zusammenarbeit mit den Partnern im Land". Holuscha-Uhlenbrock steht gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Pfarrer Oliver Merkelbach und mit Dr. Rainer Brockhoff an der Spitze des katholischen Wohlfahrtsverbandes in der Diözese.

Thomas Wilk / Markus Waggershauser

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