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Armutsbekämpfung, Digitalisierung, Wohnen - in der "Charta 28" nimmt der Caritasverband der Diözese im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums die gesellschaftlichen Entwicklungen in den Blick, die er als Teil der katholischen Kirche in den kommenden zehn Jahren mitgestalten will.

Die Delegiertenversammlung des diözesanen Caritasverbands setzte die "Charta 28" am 14. Juli während einer Fachwoche zu sozialen Fragen in Kraft. Im Fokus sind die Themen Vielfalt in der Gesellschaft, Abbau der Armut, ein Umbruch in der Wachstumsgesellschaft, Digitalisierung und deren Auswirkung für Mensch und Arbeitswelt sowie das Sorgen und Versorgen von Menschen in allen Lebensphasen.

"In welcher Gesellschaft wollen wir leben?", lautete die Ausgangsfrage der Charta. "Dabei gilt es, die Lösungen in den kommenden Jahren zu entwickeln – auch und gerade mit den anderen Akteuren zusammen", betonte Pfarrer Oliver Merkelbach. "Wir werden uns niemals damit abfinden, dass Menschen in Armut leben müssen", ergänzte der Caritasdirektor. Dabei betrachtet die Caritas Armut nicht als ein individuelles, sondern als ein gesellschaftliches Problem, das strukturell verursacht ist und angegangen werden muss.

Eva-Maria Bolay / Markus Waggershauser

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