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Der neue Dokumentarfilm „Die durch den Staub gehen“ porträtiert Diakone, die als Vertreter einer dienende Kirche bei den Menschen wirken und Männer, die sich auf ihre Weihe zum Diakon vorbereiten. Vor der Ausstrahlung im SWR-Fernsehen am 21. Mai ist der Film am 17. Mai im Stuttgarter Metropol-Kino zu sehen.

Regisseur Dominik Wessely greift mit dem Film die theologische Diskussion über den Diakonat auf. Dafür drehte er unter anderem bei einer Diakonenweihe, bei einer internationalen Diakonen-Konferenz in Lourdes, am Bischofssitz Rottenburg und in der Ausbildungsstätte für Diakone der Diözese in Heiligkreuztal.

Hintergrund
Der Diakonat bildet seit der frühen Kirche zusammen mit Bischofs- und Priesteramt das kirchliche Amt ab. Allerdings galt der Diakonat zwischenzeitlich jahrhundertelang als Durchgangsstufe zum Priesteramt. Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65) führte den Diakonat wieder als „eigene und beständige Stufe der Hierarchie“ ein. Am 3. November 1968 weihte Rottenburg als zweite Diözese bundesweit Männer zu Ständigen Diakonen. Diese können verheiratet sein und einen zivilen Beruf haben.

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