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Weihbischof Thomas Maria Renz traf Lea Aschmann und Patricia Zillhart (beide 20), die derzeit ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) im Naturschutzzentrum Obere Donau leisten. Er sprach mit ihnen über ihre Erfahrungen, ihre Motivation und ihre Perspektiven für die Zukunft.

Lea Aschmann und Patricia Zillhart sind vor knapp einem Jahr für den Freiwilligendienst von zu Hause in das "Haus der Natur" gezogen. "In Beuron ist abends nicht viel los, aber ich genieße die schöne Landschaft und Natur hier", erzählt Lea. Das FÖJ hat die Erwartungen der jungen Frauen übertroffen. Sie durften viel Verantwortung übernehmen und haben mehr Vertrauen in ihre Fähigkeiten bekommen.

Bei der Führung durch die Ausstellung beeindrucken sie Weihbischof Renz mit ihrem Wissen von Geologie über das Ökosystem von Wäldern bis hin zur Donauversickerung. Der Leiter der Hauptabteilung Jugend würdigte das FÖJ, welches das ökologische Engagement junger Menschen fördere und damit einen wichtigen Beitrag für den Schutz unserer Umwelt leiste. "Dies ist auch ein christlicher Auftrag", betonte der Weihbischof.

Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) ist wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ein bundesweiter Freiwilligendienst für Jugendliche und junge Erwachsene. Im Unterschied zum FSJ liegt im FÖJ der Tätigkeitsschwerpunkt im ökologischen Bereich. Die Freiwilligendienste in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gGmbH ist anerkannter Träger für diese Angebote sowie den Europäischen Freiwilligendienst und den Bundesfreiwilligendienst 27+. Mit dem Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. sowie der Diözese selbst als Gesellschafter begleitet die Einrichtung jährlich rund 1.200 Menschen vor und während ihres Dienstes.

Diana Pakatchi / Markus Waggershauser

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