Nachrichten

Rottenburg - Im Rahmen der Internationalen Rottenburger Orgelkonzerte 2019 konzertiert Domorganist Andreas Jetter aus Chur/Schweiz an der großen Sandter-Orgel im Dom St. Martin in Rottenburg. Das Konzert am Sonntag, 10. Februar, steht ab 17 Uhr unter dem Thema „Romantisch mit und ohne Bach“, das mit Transkriptionen aus Bachs „Ratswahlkantate“, der Kantate „Ertödt uns durch dein Güte“ und „Nun danket alle Gott“. Außerdem erklingen virtuose Werken von Joseph Jongen , Achille Philip und Joseph Kromolicki, teilt der Rottenburger Domorganist Ruben J. Sturm mit. Jetter, geboren 1978 in Albstadt-Ebingen, begann seine kirchenmusikalische Ausbildung bereits während der Schulzeit als Begabtenstudent. Konzertreisen als Organist führten ihn in bekannte europäische Dome und Kathedralen und nach Übersee. Radio- und Fernsehproduktionen in verschiedenen Ländern, aber auch CD-Produktionen runden sein Schaffen an der Orgel ab. Auch als Pianist ist er international tätig und spielte mit verschiedenen Orchestern große Klavierkonzerte u.a. von Sergeij Rachmaninoff und Alexandr Skrijabin ein.  2004 wurde Jetter zum Titularorganist an der Wegscheider-Orgel der Bergkirche St. Michael Büsingen am Hochrhein ernannt. Von 2004 bis 2010 war Jetter zudem  Münsterorganist am Münster zu Salem am Bodensee. Er gründete und leitete dort die Salemer Münsterkonzerte. Im Auftrag des Landes Baden-Württemberg veröffentlichte er mehrere Publikationen zur Salemer Orgelgeschichte. Seit 2010 ist Jetter Dommusikdirektor an der Kathedrale von Chur (Schweiz), wo er die Chöre , alle Instrumental- wie Vokalensembles und auch die beiden Domorgeln betreut. Als Dommusikdirektor obliegt ihm auch die künstlerische Leitung der Churer Domkonzerte sowie des Orgelsommers. Des Weiteren er  seit 2013 Münsterkantor am Münster ULF Radolfzell am Bodensee. Karten für das Orgelkonzert in Rottenburg gibt es im Vorverkauf bei der WTG Rottenburg, beim Schwäbischen Tagblatt in Rottenburg und beim Tourist & Ticket-Center Tübingen sowie an der Abendkasse zu 10 Euro, ermäßigt für 7 Euro. Kinder- und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt.

 

 

Archiv