Nachrichten

Beten allein genügt nicht für den Frieden, betont Domkapitular Heinz Detlef Stäps in der neuen Ausgabe von von DRS.Global. Er ruft dazu auf, den Handel mit Rüstungsgütern von Deutschland aus zu stoppen. Denn sie befeuern die weltweiten Konflikte und verhindern Lösungen am Verhandlungstisch.

Die Kirche hat sich "auf die Seite der Unterdrückten, Gefolterten und Ermordeten zu stellen", schreibt Stäps im Leitartikel des Magazins zum Weltfriedenstag am 1. Januar. Der Leiter der Hauptabteilung Weltkirche sieht darin die Konsequenz aus der Botschaft Jesu. Christen sollten all ihren Einfluss geltend machen, um eine Kehrtwende bei den Rüstungsexporten zu erzwingen. Denn Opfer von Attentaten, Anschlägen und anderen bewaffneten Übergriffen ist meist die Zivilbevölkerung.

Über den Appell zu Engagement für den Frieden weltweit hinaus finden sich in der aktuellen Ausgabe Informationen zu verschiedenen Aktionen sowie Neuigkeiten aus Kirchengemeinden, Verbänden, Orden und kirchlichen Werken. DRS.Global kann über die Profilseite „Weltkirchliches Engagement“ heruntergeladen oder über die Hauptabteilung X – Weltkirche bezogen werden.

Markus Waggershauser

Archiv