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Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg zeichneten gemeinsam mit dem Kultusministerium zehn Absolventen der Werkrealschule für ihr Engagement aus. Sie hatten im Wahlpflichtfach "Gesundheit und Soziales" mit hervorragenden Leistungen abgeschlossen.

Dr. Rainer Brockhoff, Vorstand des Caritasverbands der Diözese Rottenburg-Stuttgart, nannte das Engagement der Schüler vorbildlich: "Diese Schülerinnen und Schüler machen unsere Gesellschaft reicher und lebenswerter. Wenn sie sich für andere einsetzen, zeigen sie nicht nur ein bemerkenswertes Interesse. Schon jetzt haben sie Verantwortung übernommen und Erfahrungen gemacht, die für ihr Leben wichtig und wegweisend sein können, nicht nur in beruflicher Hinsicht."

Unter den besten Schülerinnen und Schülern im Fach "Gesundheit und Soziales" der beteiligten Schulen wählten die Staatlichen Schulämter, das Kultusministerium, Caritas und Diakonie die zehn Preisträger aus. Für die Bewertung entscheidend waren sowohl die fachlichen, überfachlichen und praktischen Kenntnisse als auch die Rückmeldungen aus Einrichtungen, in denen die Schüler Praktika absolviert hatten. Auch das besondere ehrenamtliche und soziale Engagement floss mit ein. Die Preisträger besuchten vor der Vergabe eine Einrichtung für ehemals wohnungslose Menschen und ein Projekt, das bislang gescheiterten jungen Erwachsenen neue Perspektiven bietet.

Die Preisträger 2018 aus dem württembergischen Landesteil sind: Fotini Tsikogia, Waldschule Gemeinschaftsschule, Bietigheim-Bissingen; Vanessa Maria Kneißl, Theodor-Heuglin-Schule, Ditzingen; Raz Sadeq Bahram, Hohenbergschule, Werkrealschule, Albstadt; Lisa Weiberle, Kirbachschule Hohenhaslach, Sachsenheim; Stefanie Santos Ströbele, Werkrealschule, Bad Wurzach; Julia Meinicke, Gemeinschaftsschule Goldberg, Sindelfingen; Nicolle Uspenskij, Eduard-Mörike-Schule, Bad Mergentheim

Eva-Maria Bolay / Jochen Wiedemann

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