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Weingarten/Stuttgart. Eine Tagung der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Tagungshaus in Weingarten beleuchtet die Facetten religiösen Lebens in Oberschwaben am Ende des Mittelalters und in der beginnenden Neuzeit.

Am Vorabend der Reformation war das Funktionieren der Gesellschaft ohne geistliche Institutionen wie Klöster, Stifte oder Spitäler undenkbar. Gleichzeitig prägte sich in dieser Zeit eine immer stärkere Laienfrömmigkeit Einzelner aus. Diese Frömmigkeitsformen spielten und spielen bis heute eine entscheidende Rolle in der Region Oberschwaben. Ob der "Klosterstaat Zwiefalten", das Ringen um die "richtige Lebensform in Heiligkreuztal", die "Totenfürsorge in den Reichsstädten Oberschwabens" oder "das Gotshus" in Biberach -  Experten aus Geisteswissenschaft, Kunstgeschichte und Archäologie nähern sich dem Thema interdisziplinär. Sie beleuchten die Geschichte an exemplarisch ausgewählten Klöstern und Stiften und untersuchen deren Bedeutung für die Menschen und die Region. Daneben wird die besondere Ausprägung der Frömmigkeit und der religiösen Praktiken in den Städten sowie auf dem Land untersucht, die ein vielfältiges religiöses Leben in Oberschwaben dokumentieren. Die Tagung entstand in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen, der Universität Stuttgart und der Gesellschaft Oberschwaben.

Weitere Informationen zu der Tagung und Anmeldung bis Dienstag, 19. März, unter:
 www.akademie-rs.de/vakt_22486. Die Tagung beginnt am Donnerstag, 28. März, 12 Uhr, und endet am Samstag, 30 März, um 14 Uhr.

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