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31 Organisationen, Verbände und Gewerkschaften aus Baden-Württemberg haben sich im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart zu einem Bündnis gegen Altersarmut zusammengeschlossen, darunter Betriebsseelsorge, Diözesanrat, Caritasverband und die Arbeitnehmerbewegung in der Diözese. Sie fordern einen Kurswechsel in der Rentenpolitik.

Die Bündnispartner eint die Sorge, dass bereits ab dem Jahr 2030 Millionen ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger auf den Gang zum Sozialamt angewiesen sind, wenn nicht heute gegengesteuert wird. Folgen für den Zusammenhalt der Gesellschaft befürchten auch die unterschiedlichen Unterzeichner der beiden großen Kirchen im Land. "Eine reiche und soziale Gesellschaft darf es nicht länger zulassen, dass Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, in Armut geraten", stellen sie im Bündnispapier fest.

Die Partnerinnen und Partner halten ein Rentenniveau von wenigstens 50 Prozent für erforderlich, damit die gesetzliche Rente wieder die Wahrung des Lebensstandards im Alter ermöglicht. Um dieser Forderung im Blick auf die Bundestagswahl im Herbst Nachdruck zu verleihen, sind  allein bis zu den Sommerferien mehr als 50 Veranstaltungen geplant.

Eva-Maria Bolay / Markus Waggershauser

Bündispartner sind:

sowie 27 weitere Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände sowie Vereine und Organisationen im Bereich Senioren und Familie

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