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Frauen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung stehen im Zentrum des Internationalen Frauentags am 8. März. Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ruft dazu auf, geflüchteten Menschen mit Respekt und in Achtung zu begegnen und ihnen bei der Linderung von Not zu helfen.

„Frauen, die auf dem Weg nach Deutschland Opfer von Gewalt, sexuellen Übergriffen oder Menschenhandel wurden und die jetzt oftmals unsichere Lebens- und Wohnsituationen vorfinden, brauchen besonderen Schutz und konkrete Hilfe“, betonte KDFB-Vorsitzende Annette Ruck. Das gebiete der christliche Glaube.  Eine separate Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtungen mit abschließbaren Räumlichkeiten und Sanitäreinrichtungen, Gesundheitsvorsorgen sowie psychosoziale Begleitung seien für diese Menschen notwendig. Informationen über ihre Rechte und über Beratungsstellen sollten für die Frauen in verständlicher Sprache verfügbar sein.

Der Internationale Frauentag will die Augen öffnen für ein gerechtes und gleichberechtigtes Miteinander der Geschlechter, für eine Stärkung der Frauenrechte weltweit und für solidarisches Handeln. Ausgelöst durch eine Bewegung US-amerikanischer Textilarbeiterinnen im 19. Jahrhundert gingen am 19. März 1911 erstmals über eine Millionen Frauen in Deutschland, Dänemark, Österreich, der Schweiz und den USA auf die Straße. Sie forderten die gleichen politischen Rechte für Frauen und Männer. 1977 wurde der Internationale Frauentag von den Vereinten Nationen zum weltweiten Gedenk- und Aktionstag ernannt.

Mechthild Driessen / Markus Waggershauser

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