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Etwa vier Jahre oder 35.000 Stunden ist der Bundestag im Amt, der im September gewählt wird. Genau so viele Stunden wollen sich junge Menschen in den Verbänden des BDKJ bundesweit gegen Menschenfeindlichkeit und für die Integration von Geflüchteten einsetzen. Die Aktion "Zukunftszeit" startete für die Diözese in Rot an der Rot.

Die 71 Delegierten aus den Dekanats- und Mitgliedsverbänden sowie Jugendorganisationen des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) der Diözese Rottenburg-Stuttgart sammelten auf der Frühjahrsversammlung in Rot a. d. Rot bereits 248 Stunden "Zukunftszeit" auf diesem Konto. In Workshops erprobten sie Methoden und Argumente, um populistischer Hetze zu widersprechen, und nahmen Projekte wie Flashmobs, Schulaktionswochen oder politische Zugfahrten mit Bundestagskandidaten in den Blick.

"Wir setzen uns dafür ein, dass die Würde und Individualität eines jeden Menschen anerkannt und toleriert wird", benannte Diözesanleiter Benjamin Wahl das Ziel der Kampagne. Weihbischof Thomas Maria Renz, Leiter der Hauptabteilung Jugend, ergänzte, dass es "aus unserem christlichen Selbstverständnis heraus in der großen Menschheitsfamilie keine Fremden gibt." Bis zur Bundestagswahl am 24. September sollen deutschlandweit die 35.000 Stunden erreicht sein und die Gewählten zum Einsatz für ein offenes, demokratisches, solidarisches und vielfältiges Land auffordern.

Elke Dischinger / Markus Waggershauser

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