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Gerhard Schneider (48), promovierter Theologe und Priester, wird mit Wirkung 1. August Ordinariatsrat im Bischöflichen Ordinariat in Rottenburg. Er übernimmt dort die Leitung der Bereiche Liturgie, Kunst, Kirchenmusik und Berufungspastoral.

Dieses Feld übernimmt der aus Ulm stammende Priester von Alt-Weihbischof Johannes Kreidler, den Bischof Gebhard Fürst mit Wirkung Ende Juli von seinen Aufgaben entbunden hat. Schneider ist Rektor des Theologisch-Propädeutischen Seminars Ambrosianum in Tübingen, Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche sowie Geistlicher Leiter des Päpstlichen Werks für geistliche Berufe der Diözese. Diese Aufgaben nimmt er weiterhin auch als Ordinariatsrat wahr.

Nach dem Abitur studierte Schneider Betriebswirtschaftslehre und arbeitete bis 1995 bei der Deutschen Bundesbank. Danach studierte er Theologie in Tübingen und Rom, zum Priester geweiht wurde er 2002 in Weingarten. Nach der Vikarszeit in Giengen an der Brenz bestellte Bischof Fürst ihn 2004 zum Repetenten am Wilhelmsstift in Tübingen. Dort wirkte er bis 2009 in der Priesterausbildung mit und erstellte seine Doktorarbeit über den Pastoraltheologen Franz-Xaver Arnold, die er 2008 abschloss. Ein Jahr später übernahm Schneider die Leitung des Ambrosianums, ab 2010 die der diözesanen Berufungspastoral und 2012 die des Päpstlichen Werks für geistliche Berufe in der Diözese. Mit Studierenden gründete er als Herausgeber ein Magazin „berufen“. Zuletzt entwickelte er mit der Universität Tübingen ein Orientierungsjahr für Abiturienten, das ab Herbst als „Ambrosianum College“ angeboten wird.

Uwe Renz

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