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Rottenburg/Stuttgart. 13. Mai 2016. Als Chance zum Überwinden von Grenzen und gesellschaftlichen Barrieren sieht Bischof Gebhard Fürst die Öffnung gegenüber dem Geist Gottes. Vor dem Pfingstfest, an dem die Christen 50 Tage nach Ostern das Herabkommen des heiligen Geistes feiern, sagte er am Freitag, Gottes Geist schaffe „so etwas wie eine Menschheitsfamilie“. Für das Wirken dieses Geistes gebe es keine Grenzen; er schaffe grundlegende Solidarität und mache „vor kulturellen oder milieubedingten Unterschieden nicht Halt“. Völker dagegen, in denen Menschen vom Tod bedroht seien, die Fremde abschieben, Mittellose und Kranke nicht versorgen, „halten der Kraft des verbindenden Geistes nicht stand“, so Bischof Fürst.

Mit Bezug auf die biblischen Zeugnisse, nach denen die ersten Christen durch den heiligen Geist ihre Angst und Hoffnungslosigkeit überwanden, erinnerte Bischof Fürst an den „verbindenden Hauch von Pfingsten, den unsere Gesellschaft so dringend benötigt“. Bei allen bestehenden Unterschieden verfügten „alle Menschen über dieselbe Würde, die Gott jedem von Beginn an eingehaucht hat“.

Hinweis:
Bischof Fürst predigt dazu am Sonntag in der Pfingstmesse um 10:00 Uhr in der Stuttgarter Domkirche St. Eberhard sowie in der Ökumenischen Pfingstvesper mit Landesbischof Frank Otfried July um 18:00 Uhr am Sonntag in der Stuttgarter Stiftskirche.

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