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Einfach die virtuellen Spielfiguren der bekannten „Pokémon Go“ App austauschen und mit heiligen Helden ersetzen - Jugendliche aus der Seelsorgeeinheit Strohgäu im Dekanat Ludwigsburg haben diese Idee umgesetzt und den Medienwettbewerb "Herkunft hat Zukunft" des Bonifatiuswerks in Kooperation mit dem Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V. (ifp) gewonnen.

Der Film "Unsichtbare Kräfte" der Jugendlichen aus Schwieberdingen, Möglingen, Korntal, Münchingen und Hemmingen zeigt, wie jeder zu einem Held des Alltags werden kann. "Es sind Zeugen der friedensstiftenden Kraft des Christentums, die Europa und die Welt heute braucht", freute sich Heinz Paus, der Präsidenten des Bonifatiuswerkes, bei der Preisverleihung. "Zuerst dachten wir, man müsste große Taten vollbringen, um ein Held des Alltags zu werden, bis wir die Erkenntnis hatten, dass viele kleine Dinge manchmal viel wertvoller sind, als sie zu Beginn erschienen", beschrieb Alexandra Herger von der Jugendgruppe die Intention des Films.

Die Jury bestand aus dem Comedian Ingo Oschmann, der Journalistin Dr. Claudia Nothelle, dem ifp-Direktor Bernhard Remmers und Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes. Ihre Auszeichnungen erhielten die Preisträger am 3. November im Osnabrücker Filmtheater Hasetor. Der Medienwettbewerb ist Teil vielfältiger Veranstaltungen im Europäischen Kulturerbejahr, das unter dem Titel "Sharing Heritage" das Gemeinschaftliche und Verbindende europäischer Kultur in den Blick nimmt. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken ist mit vielen Aktionen im Jahr 2018 Mitgestalter des Kulturerbejahres.

Theresa Meier / Markus Waggershauser

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