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Schleusen internationale Drahtzieher muslimische "Flüchtlinge" ein, um die deutsche Bevölkerung zu ersetzen und zu entmachten? Über den Umgang mit dieser und anderen Verschwörungstheorien auf dem Hintergrund der Geschichte diskutieren Experten am Freitag, 15. Juni, um 19.30 Uhr im Akademie-Tagungshaus Weingarten.

Wie gefährlich sind Verschwörungstheorien für unsere Demokratie? Wie hängen sie mit populistischen Bewegungen zusammen? Und was kann uns die Geschichte über die Mechanismen von Verschwörungsglauben und über den richtigen Umgang damit in Gesellschaft, Politik und Medien lehren? Eine Tagung an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart beschäftigt sich anhand konkreter historischer Fallbeispiele damit, wie diese zu einem besseren Verständnis aktueller Verschwörungstheorien beitragen können.

Bei der öffentlichen Veranstaltung "Aus der Geschichte lernen? Zum richtigen Umgang mit Verschwörungstheorien" im Rahmen der Tagung diskutieren Professor Dr. Michael Butter, Amerikanist und Autor des Buchs "Nichts ist, wie es scheint. Über Verschwörungstheorien", Dr. Ute Caumanns, Historikerin und Herausgeberin zweier Bände zu historischen Verschwörungstheorien, Stefan Christoph, Politikwissenschaftler und Grünen-Politiker, sowie Jan Rathje, Politikwissenschaftler und Leiter des Projekts „No World Order. Handeln gegen Verschwörungsideologien“ der Amadeu Antonio Stiftung, auf dem Podium in Weingarten.

Barbara Thurner-Fromm / Markus Waggershauser

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