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Die Religionsfreiheit als ein wichtiges Menschenrecht befinde sich international unter Druck, auch die Toleranz gegenüber anderen Religionen nehme beständig ab, sagte der Beauftragte der Bundesregierung der für Religionsfreiheit weltweit, Markus Grübel MdB bei der Eröffnung einer Ausstellung im Esslinger Münster St. Paul.

Auch in Deutschland sei es noch nicht selbstverständlich, dass der Neubau einer Moschee ohne Widerstände aus der Bürgerschaft gelingen könne, wie Grübel aus eigener Erfahrung als ehemaliger Fraktionsvorsitzender der Esslinger CDU berichtete. Doch gebe es auch Hoffnung für den Dialog und die Verständigung von Religionen. Beispielsweise half eine überwiegend aus Muslimen bestehende Freiwilligeninitiative beim Reinigen der Marienkirche in Mossul. Auch der Besuch von Papst Franziskus in den Vereinigten Arabischen Emiraten in diesem Frühjahr sei vor Jahren noch undenkbar gewesen und Zeichen eines möglichen Umdenkens auf der arabischen Halbinsel.

Die Ausstellung, zeigt, wie und wo Religionsfreiheit weltweit verletzt wird. Das Hilfswerk missio wirbt dabei um Solidarität mit Christen in Bedrängnis und spricht sich dafür aus, dass Religionsfreiheit aus christlicher Sicht für alle Menschen gilt, unabhängig von ihrer Religion.

Philipp Schröder, missio-Diözesanstelle / Jochen Wiedemann

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis 3. März 2019 im
Münster St. Paul
Am Marktplatz
73728 Esslingen
zu den Öffnungszeiten des Münsters

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