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Rottenburg. 31. März 2016. Immer wieder samstags heißt es Pilgern auf Schusters Rappen in der Spur des heiligen Martinus. Los geht es mit dem Samstagspilgern am 9. April an vier Startpunkten: im oberschwäbischen Biberach, in Hechingen, Ludwigsburg und in Heilbronn. St. Martin ist Patron der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Ikone der Nächstenliebe für ganz Europa; geboren wurde er vor 1.700 Jahren im heute ungarischen Szombathely. Ein 1.200 Kilometer langer und 2011 von Bischof Gebhard Fürst eingeweihter Martinusweg mit einer Haupt- und vier Nebenstrecken durchzieht die württembergische Diözese. Dieser ausgeschilderte Weg verbindet Orte, die an den barmherzigen Bischof von Tours erinnern.

Die 2012 gegründete Martinusgemeinschaft lädt mit den Dekanaten ein, die Hauptstrecke von Tannheim im Dekanat Biberach bis Schwaigern bei Heilbronn zu pilgern. Im Internet unter www.martinuswege.de lässt sich der Streckenverlauf samt Höhenprofilen und Zwischenzielen studieren. Am 17. und 18. Juni können sich Pilger im Dekanat Reutlingen-Zwiefalten mit Bischof Fürst auf den Weg machen und „Stationen der Barmherzigkeit in Sinn und Geist des heiligen Martin“ aufsuchen; am 22. Oktober gesellt sich der württembergische Landesbischof Frank Otfried July im Landkreis Ludwigsburg dazu. Eine ganze Pilgerwoche gibt es vom 12. bis 17. September, in der die Strecke von Ehingen nach Hechingen auf dem Programm steht.

Eine europäische „Via Sancti Martini“ von Szombathely über Österreich, Bayern, Diözese Rottenburg-Stuttgart, Worms, Trier und Luxemburg nach Tours ist im Aufbau.

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