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Rottenburg/Bonn. 18. November 2016. Bischof Gebhard Fürst ist nach 16 Jahren als Geistlicher Assistent des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) verabschiedet worden. Während der Vollversammlung des Gremiums in Bonn bedankte sich ZdK-Präsident Thomas Sternberg am Freitag beim Rottenburger Bischof für dessen langjähriges Engagement als Vermittler zwischen den Bischöfen und dem sogenannten deutschen Laienkatholizismus. "Wir wissen, dass Sie immer wieder im Spannungsfeld unterschiedlicher Positionen und Erwartungen in der Deutschen Bischofskonferenz und im ZdK standen“, versicherte Sternberg.

Bischof Fürst setzte sich dem ZdK zufolge immer wieder für eine Klärung schwieriger innerkirchlicher Fragen ein, beispielsweise für einen barmherzigeren Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, für weitere Schritte in der Ökumene oder für eine bessere Stellung der Frauen im kirchlichen Leben. Als Dankeschön an Bischof Fürst gab das ZdK eine Holzbank in Auftrag, die am Martinusweg bei der Wurmlinger Kapelle nahe Rottenburg zum Ausruhen einladen wird. Bischof Fürst betonte, wie viel Freude ihm die Zusammenarbeit mit dem Zentralkomitee gemacht habe: "Laien sind Volk Gottes in der heutigen Gesellschaft und Gesellschaft in der Kirche von heute, durch sie wird die Kirche in der Welt, wird die Welt in der Kirche gegenwärtig.“ Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße ist Nachfolger seines Rottenburger Amtsbruders im Amt des Geistlichen Assistenten des ZdK

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