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Geflüchtete über ein Kunstprojekt integrieren oder mit einem Wildobstpfad die Achtsamkeit gegenüber der Schöpfung fördern - solches Engagement zeichneten Caritas, Diakonie und Wirtschaftsministerium mit dem "Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg 2018" aus.

Als "Pioniere und Vorbilder der verantwortungsvollen Unternehmensführung" würdigte der Freiburger Erzbischof Stephan Burger die d-werk GmbH aus Ravensburg und den Garten- und Landschaftsbau Johannes Jeutter aus Göppingen. Beide Firmen aus dem württembergischen Landesteil erhielten am 3. Juli die Lea-Trophäe für ihr soziales Engagement.

Die d-werk GmbH, ein Büro für Kommunikation und Gestaltung, treibt das integrative Seelenvogel-Kunstprojekt für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung voran. Mittels Workshops, einer Ausstellung und eines Films förderte das Unternehmen, Preisträger in der Kategorie bis 20 Mitarbeitende, ein niederschwelliges persönliches Kennenlernen. Jeutter Garten- und Landschaftsbau - in der Kategorie bis 150 Mitarbeitende - legte einen Wildobstpfad auf dem Gärtnereigelände an. Durch Führungen zusammen mit dem Schwäbischen Streuobstparadies e.V. sensibilisiert das Unternehmen zu Achtsamkeit gegenüber der Schöpfung.

Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau würdigen mit dem Preis seit 2007 jährlich das freiwillige soziale und gesellschaftliche Engagement von Unternehmen. In der Kategorie bis 500 Mitarbeitende zeichneten sie 2018 die BENZ GmbH Werkzeugsysteme aus Haslach im Kinzigtal aus. Der undotierte "Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg" steht unter dem Motto „Leistung – Engagement – Anerkennung" (Lea).

Eva-Maria Bolay / Markus Waggershauser

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