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Rottenburg. 26. Februar 2018. 100 Jahre nach der Novemberrevolution 1918 erinnert das Diözesanarchiv an die aktive Rolle der katholischen Kirche in der Demokratie der Weimarer Republik. Eine kleine Kabinett-Ausstellung nimmt die Zeit bis 1933 in den Blick. Zu sehen ist die Präsentation mit Schriftstücken und Fotografien im Foyer des Rottenburger Bischöflichen Ordinariats vom 3. bis 29. März.

Unter dem Titel „Eine neue Zeit ist angebrochen. Die Diözese Rottenburg und die Demokratie der Weimarer Republik“ präsentiert das Diözesanarchiv historische Originale. Sie geben Einblick in das Ringen der Kirche um Freiheitsrechte in der württembergischen Verfassung und erinnern an den damaligen Weihbischof und späteren Diözesanbischof Joannes Baptista Sproll als Landtagsmitglied und -redner. Des Weiteren sind der politische Katholizismus und die Zentrumspartei im Fokus der Ausstellung sowie katholische Geistliche als Wahlkämpfer und Politiker.

Die Ausstellung ist ein Beitrag zum bundesweiten „Tag der Archive“ am 3. März. Dieser steht unter dem Motto „Demokratie und Bürgerrechte“.


Hinweise:
Die Ausstellung ist am „Tag der Archive“ (3. März) von 11.00 bis 17.00 Uhr sowie anschließend bis zum 29. März zu den üblichen Öffnungszeiten (Mo-Do 8.00 – 12.30, 13.30 – 16.30 Uhr, Fr 8.00 – 12.30, 13.30 – 15.30) im Bischöflichen Ordinariat zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Für Nachfragen zur Ausstellung „Eine neue Zeit ist angebrochen“ steht der stellvertretende Leiter des Diözesanarchivs, Dr. Herbert Aderbauer, zur Verfügung. Tel. 07472-169-255 oder HAderbauer(at)bo.drs.de


Auch das Rottenburger Stadtarchiv öffnet am „Tag der Archive“ seine Türen: Im historischen Sitzungssaal des Rathauses sind folgende Themen aufbereitet: Eine Bürgermeisterwahl im Jahr 1776; das Rathaus in den 1780er Jahren, die Reichstagswahl und Volksabstimmung 1938 sowie Informationsbroschüren der Parteien und die Flyersammlung des Stadtarchivs.

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