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Schwester Agnes Löber (58), die alte und neue Generaloberin der Franziskanerinnen von Heiligenbronn, betont, dass für die Zukunft der Gemeinschaft jede der heute noch 40 Ordensschwestern gefordert sei. Sie wurde am 18. Mai für eine zweite Amtsperiode von fünf Jahren wiedergewählt.

Zum Leitungsteam des Klosters gehören auch weiterhin Generalvikarin Schwester Dorothea Thomalla, Schwester Magdalena Dilger sowie die neu gewählte Schwester Anna-Franziska Fehrenbacher als Generalrätinnen. Der Wahl unter Leitung von Weihbischof Thomas Maria Renz ging ein einwöchiges Generalkapitel voraus, in dem die Schwestern  das Miteinander auch mit der Stiftung St. Franziskus, der Kirchengemeinde St. Gallus und anderen Kreisen berieten. Das Ziel sei geistlichen Wachsen und Reifen.

Bischof Gebhard Fürst bestätigte die Wahl und gratulierte den gewählten Schwestern. Das Kloster Heiligenbronn, 1857 von dem Wallfahrtspriester David Fuchs gegründet, steht am Ort einer heiligen Quelle, an der später eine Gnadenkapelle mit einem holzgeschnitzten Bild der Schmerzensmutter Maria errichtet wurde. Im Gründungsauftrag der Schwestern sind die Betreuung von benachteiligten Kindern -  besonders mit Hör- und Sehschädigung, der Dienst in Kindergärten sowie Betreuung und geistliche Einkehr genannt.

Markus Waggershauser

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