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Stuttgart. 7. November 2018.

Mit einer Veranstaltungsreihe zum Thema Prostitution ermöglicht die Diözese Rottenburg-Stuttgart mit sieben weiteren Mitveranstaltern aus dem Bereich der katholischen Kirche einen differenzierten Blick auf ein facettenreiches Thema. Unter dem Titel „Kontroverse Prostitution“ beleuchten drei unterschiedliche Veranstaltungsformate vom 13. bis 15. November im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart Prostitution in Deutschland aus verschiedenen Perspektiven. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18.30 Uhr, die Teilnahme steht allen Interessierten offen.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, das Thema Prostitution im gesellschaftlichen Diskurs präsenter zu machen und Vorurteile zu hinterfragen.

Zum Auftakt am Dienstag,13. November, geht es zunächst um die Frage, welche Männer- und Frauenbilder Prostitution ermöglicht. Welche anderen Bilder notwendig wären und welchen Beitrag Kirche dazu leisten kann wird ebenfalls thematisiert. Auf dem Podium diskutieren dazu die Freiburger Soziologin Prof. Dr. Cornelia Helfferich, der Vorsitzende des Bundesforums Männer, Martin Rosowski, die Leiterin der Hauptabteilung Caritas in der Diözese und Genderbeauftragte des Deutschen Caritasverbandes, Dr. Irme Stetter-Karp sowie die Ludwigsburger Performance- Künstlerin Justyna Koeke – sie erregt mit verschiedenen Aktionen, auch zum Thema Prostitution, immer wieder öffentlich Aufmerksamkeit. Die Veranstaltung „Prostitution in Deutschland – von sittenwidrig bis legal“ am Mittwoch, 14. November, nimmt Sexarbeit in Deutschland aus rechtlicher und soziologischer Perspektive in den Blick. Die Themen Menschenhandel und Zwangsprostitution stehen im Mittelpunkt eines Literaturabends am Donnerstag, 15. November.

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